Asiatischer Brunch im Maneki Neko

Die Gute Güte

 

Transparenzhinweis: Wir haben unser Frühstück aus eigener Tasche bezahlt, dieser Bericht wurde weder von Maneki Neko in Auftrag gegeben, noch beeinflusst.

Es gab da eine goldene Zeit des Frühstücks in Salzburg, als der Yaoyao im Europark noch asiatisches Frühstück anbot. Da gab es Reissuppe und Baozi und eingelegtes Gemüse und die Frühstückerinnen zeigen heute noch eindrucksvoll, wie köstlich das damals, im güldenen Jahr 2013,  ausgeschaut hat. Aber da Herr und Frau Salzburger für derartige Genüsse wohl noch nicht bereit waren, war dem wunderbaren Asiafrühstück im Einkaufszentrum kein besonders langes Leben beschienen. Ich habe ihm lange hinterher geweint, denn: Teigtascherl schon zum Frühstück? Das klingt doch mehr als verlockend! Doch zaget nicht, meine sehr verehrten Damen und Herren: Diesen Artikel würde es nicht geben, hätte sich nicht etwas Grundlegendes an dieseser Situation geändert. Denn: Seit einigen Wochen kochen Herr Yaoyao und Team wieder Asiatisches zum Frühstück. Diesmal zwar nicht im Stammhaus im Europark, sondern im nicht minder großartigen Maneki Neko, dem Streetfood-Ableger des fernöstlichen Gastroimperiums in der Kaigasse. Genauer gesagt findet mittlerweile jeden ersten Samstag im Monat ein asiatischer Brunch in den heiligen, hochroten Hallen der Winkekatze statt. Dieser ist als Buffet konzipiert und bietet so ziemlich alles, was man sich von einem asiatischen Frühstück wünscht.

Was gibt’s in Asien eigentlich zum Frühstück?

Wie, du hast keine Ahnung, was man in Asien zum Frühstück isst? Hatte ich ursprünglich auch nicht. Aber auf freundliche Nachfrage erklärte man mir: In Asien gibt es wohl keine so klaren Regeln wie bei uns, was auf den Frühstückstisch gehört und was man erst zu Mittag serviert. Deswegen ist der Brunch im Maneki Neko keine Angelegenheit für Freunde von Marmeladesemmerl und Spiegelei, sondern bietet eine reiche Fülle alldessen, was die reguläre Karte im Maneki Neko so ausmacht – und geht darüber sogar noch weit hinaus.

Was steht also am Brunchbuffet des Maneki Neko?

Am großen, fast überbordend vollen Frühstücksbuffet findet man nicht nur die klassische, in vielen asiatischen Ländern servierte Reissuppe und tolles, eingelegtes Gemüse, dort begegnen einem vor allen jene Dinge, die mein Herz immer, immer wieder höher schlagen lassen: Berge über Berge von unterschiedlichen asiatischen Dumplings. In Stapeln von Bambusdämpfern warten diverse Arten an gefüllten Teigtaschen, angefangen von den ach so geliebten Goyza über Baozi mit verschiedenen Füllungen und diverse Kreationen, die ich zwar nicht beim Namen nennen kann, aber mit Feuereifer verspeist habe.

Nebenan steht eine prächtig befüllte Vitrine mit Sushi, kleine pikante Häppchen vom langsam gegarten Schweinebauch bis hin zu frittierten Wantan, das berühmte, frittierte Brot (Sie Tiao?), das für Nichteingeweihte ein bisschen schmeckt wie ein klassischer Bauernkrapfen, unscheinbare Teigstangerl, die sich beim Reinbeissen tatsächlich als in stangenform frittierter Milchreis (?) herausstellten, frischer Obstsalat, Chiapudding mit Mango, diverse Säfte und Eistees und ein Samowar mit Tee soviel man trinken kann.

Für alle, die beim Gedanken an Congee und Sushi zu Frühstück fremdeln, gibt es außerdem wunderhübsch angerichtete Schinken- und Käseplatten, Gebäck und kleine Sandwiches und wer die wichtigste Mahlzeit des Tages gerne süß abschließt, greift zu Miniatur-Desserts auf Teigschifferln (etwa: Zitronentarte und eine Art Bananensplit).

Doch damit noch nicht genug: Neben dem Buffet-Angebot werden auch immer wieder kleine Gerichte als Kostprobe an den Tisch serviert.

Zahlen, bitte!

So und jetzt noch zum Eingemachten. Das Brunch-Erlebnis im Maneki Neko kann an jedem ersten Samstag im Monat von 10.00-14.00 Uhr in Anspruch genommen werden und kostet inkl. All you can Tea und Saft 29 € pro Person (Stand 14.2.2020). Das mag auf den ersten Blick für ein Frühstück viel erscheinen, betrachtet man aber das unfassbare Angebot, das man darum bekommt, lässt sich der Preis mehr als rechtfertigen.

Unser Fazit?

Unsere Brunch-Gruppe bestand aus vier sehr kritischen und Anfangs teils skeptischen Testessern und der Brunch im Maneki Neko konnte alle vier von uns restlos überzeugen. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt absolut, jedes einzelne Gericht vom übergroßen Angebot, das auf unserem Tisch gelandet ist, war köstlich und wir freuen uns auf unseren nächsten Besuch.

Übrigens: Folgende Termine stehen bereits fest: 

  • 7. März, 10.00-14.00 Uhr
  • 4. April, 10.00-14.00 Uhr
  • 2. Mai, 10.00-14.00 Uhr
  • 6. Juni, 10.00-14.00 Uhr

Anmeldung unter: 0662 840898

Maneki Neko
Kaigasse 34
5020 Salzburg

 

 

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