Life Update: Hallo 2020, ich hab wenig mit dir vor.

Die Gute Güte

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren, jetzt schreibe ich gefühlt schon wieder den gleichen Artikel. Zum wahrscheinlich 25. Mal. Sein Inhalt? Ich hatte zum wiederholten Male kaum Zeit, diese paar Quadratmeter Internet zu betreten und euch in der gewünschten Regelmäßigkeit Dinge über Essbares, Anschaubares, Lesbares oder anderweitig Genießbares zu erzählen. Über einen Monat ist es her, seit ich mich zum letzten Mal hingesetzt habe, um im Vollstress zwischen zwei Terminen einen Artikel aus meinem Hirn zu wringen. Und deswegen, damit nicht nach einer so ungewohnt großen Lücke keine Erklärung kommt, möchte ich euch auch hier ein paar erläuternde Worte hinterlassen.

Warum ich weg war

Es gibt nämlich eine ganz spezifischen Grund für meine lange Abwesenheit. Menschen, die mir auf Instagram folgen, wissen es bereits und nun soll es auch hier endlich festgehalten werden:

Ich habe in den letzten anderthalb Jahren alles, was ihr an diesem Blog wahrscheinlich am liebsten mögt, zwischen zwei Deckel gepackt und ein Buch daraus gezaubert.

 

Ein Buch über Salzburg und Genuss, über Restaurants, Kaffeehäuser, Bars und Würstelstände, über meine alte Heimat am Salzkammergutsee und tolle Menschen, die diese Region kulinarisch unverwechselbar machen. Es ist voller Lokaltipps und Genuss-Ausflüge, Gespräche und persönlicher Hitlisten – und enthält, wie sollte es anders sein, auch meine berühmten Salzburg-Touren, fein thematisch sortiert. Dabei hatte ich natürlich Hilfe – von einem tollen Team aus Verlag, Lektorat und Grafik und einem Support-System aus Familie und Freunden, die mir immer wieder den Rücken frei und das nervöse Händchen gehalten haben. Hierfür schon vorab: Danke!

Und: Was soll ich sagen? Dieses Buch war ein kleines Monsterprojekt, das mich ziemlich geschafft hat. Es ist schlichtweg viel, viel, viel Arbeit die in dieses, mein kleines Opus Magnum geflossen, die neben meinem Vollzeitjob stattgefunden hat und mich zuerst vom Blog ferngehalten und dann ein wenig in die Erschöpfung getrieben hat. So viel Ehrlichkeit muss hier auch sein. Jetzt ist es im Druck, ich lecke noch ein wenig meine kleinen Wunden aus Müdigkeit und Mattheit, fühle aber auch schon wieder Motivation sprießen, mich diesem Blog, meinem kleinen Lieblings-Freizeitprojekt, wieder mehr zu beschäftigen.

2020, wir gehen es langsam an

Was mein 2020 also bringen wird? Hoffentlich viel – und gleichzeitig wenig. Ich musste mir in den letzten Wochen und Monaten nämlich eingestehen, dass ich es mit meinem Arbeitsvolumen in den letzten Jahren immer wieder schlichtweg übertrieben habe.

Ich genieße es in den letzten Wochen so ungemein, endlich nur 40 Stunden arbeiten zu gehen, ohne mich nach dem Abendessen in Nachtschichten zu begeben, die sich stets auch aufs Wochenende ausdehnen. Keine großen Seitenprojekte mehr, das schwör ich mir.

Und trotzdem gebe ich euch zum Abschluss dieses Sermons noch ein paar freundliche Hinweise auf Dinge, die in den nächsten Monaten passieren werden. Semi-Beruflich steht für mich ein kleiner, feiner Abend im Zeichen des geschriebenen Wortes vor der Tür, über den ich euch in ein paar Tagen mehr erzählen werde, die eine oder andere Buchpräsentationsparty soll es geben – und privat habe ich auch einiges vor. Es werden sich im Jahr 2020 nämlich gewisse Dinge an unserer Wohnsituation ändern, auf die ich mich auch schon besonders freue.

Oh, und wann das Buch erscheint? Am 20.02.2020. Vorbestellen kann man es schon – und sobald ich es druckfrisch in den Händen hab, gibt’s alle Details. In epischer Breite und an diesem Ort. Und zwar mit neuer Motivation.

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