Life Update: Wo ich die ganze Zeit war…

Die Gute Güte

 

Ja ich weiß: Ich tu es schon wieder. Ich langweile euch mit relativ faden Nicht-Neuigkeiten aus meinem relativ faden Alltag, die da wieder lauten: Ich hab mich in letzter Zeit rar gemacht, weil ich einfach viel zu viel zu tun hatte. Aber, o Blog, all das wird jetzt hoffentlich besser, denn: Meine zwei Großprojekte, die das gesamte vergangene Jahr bestimmt haben, sind nun fast gänzlich abgearbeitet und ich hab endlich wieder Zeit, euch über die ganzen schönen Salzburg-Dinge zu erzählen, die mir seit Monaten auf der digitalen Zunge liegen.

Worüber ich euch aus Zeitgründen (noch) nichts erzählt habe

Herrschaften, in den letzten Monaten haben sich so viele schöne Dinge zugetragen in Salzburg und ich hatte einfach keine Zeit und Gelegenheit, euch davon zu erzählen. Deswegen gibt es nun einen kleinen Überblick über meine verpassten Erzähl-Chancen im Word Rap.

Einerseits hat mit der Galerie Sophia Vonier eine bildschöne und überaus spannende Galerie mitten im Festspielbezirk eröffnet, die sich jungen, frischen Positionen widmet und sich so niederschwellig gibt, dass sich auch Kunst-Einsteiger*innen durch die Tür trauen können. Besuchen kann man sie in der Wiener Philharmoniker-Gasse, die neue Schau “When I Close my Eyes in the Dark” mit Arbeiten von Anouk Lamm Anouk, Alexandra Baumgartner, Mischa Fritsch, Johannes Gramm, Bertram Hasenauer, Christine Kaserer, Lavinia Lanner, Ina Loitzl, Annelies Senfter und Angelika Wienerroither eröffnet am 10. Oktober.

Das war die Eröffnung der Galerie Sophie Vonier, im Hintergrund eine Arbeit von Elisabeth Schmirl. So lange nehme ich mir schon vor, endlich etwas zu schrieben.

 

Andererseits gibt es diverse Lokal-Neueröffnungen, durch die man sich tunlichst kosten sollte. Das BissDaTo serviert etwa kosmopolitisch Köstlichkeiten im Tapas-Format, der Coffeesmith bereitet besten Kaffee im Jugendstil-Ambiente des ehemaligen Café Secession, der Europark ist um die Glorious Bastards reicher, die Burger und überraschend feine Pizza zu Craft Beer kredenzen, das neue fit. smart food in Maxglan hab ich selbst noch nicht probiert, sieht aber nicht minder vielversprechend aus.

Schmausen in Tapas-Größe im BissDaTo

 

Und überhaupt hat unser aller Unverpacktladen Frau von Grün seine Pforten geschlossen und als Genuss pro Gramm wiedereröffnet, das Humboldt ist jetzt ein feines Bio-Wirtshaus und das Zuckergoscherl Mareike Fallwickl hat ein neues Buch mit Salzburgbezug geschrieben, das ich leider noch nicht gelesen hab.

All das wären Sachen, über die ich hier geschrieben hätte, wäre das Zeitbudget vorhanden gewesen. Wohin es stattdessen gelaufen ist?

Was ich stattdessen getan habe

Ich hab mir Ende des letzten Jahres den Vorsatz genommen, im Jahre des Herrn 2019 mal ein bisserl weniger zu tun, zu arbeiten und Projekte anzufangen. Tja, denkste: Stattdessen habe ich  meine Hochzeit organisiert und vom Boden bis zur Decke mit DIY-Zeug ausgestattet, habe einen neuen Job begonnen und – das ist jetzt der Hauptgrund für meine Abwesenheit – nebenbei noch etwas produziert, das im Frühjahr 2020 über euch hereinbrechen wird. Es geht dabei um Salzburg, es geht um die schöneren Seiten des Lebens und ich bin gespannt, wie ihr es finden werdet. Sehr gespannt. Das Kind beim Namen nennen darf ich endlich in ein paar Wochen. Und bis dahin werde ich nun die letzten Dinge dafür erledigen, die letzten Emails schreiben, noch schnell auf Kurz-Hochzeitsreise fahren (wer hat schon Zeit für eine lange?) und mich bis in der Zwischenzeit hoffentlich wieder öfter melden. Gründe dafür gäbe es genug.

 

 

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