Rezept: Eistee mit marokkanischer Minze und Zitrone (ohne Zucker und Koffein, dafür #gutbeihitze)

Die Gute Güte

 

Ok, meine sehr verehrten Damen und Herren, die Bauanleitung für diesen hausgemachten Eisee ist so einfach, dass sie eigentlich gar kein eigenes Rezept verdient. Schließlich besteht mein Haus- und Hofgetränk der diesjährigen Hundstage eigentlich nur aus Minztee und Zitrone – wobei diese Kombination einige Vorteile mit sich bringt.

Einerseits ist Minztee an sich koffeinfrei, was ihn auch spätabends noch zum trinkbaren Begleiter macht, andererseits ist meine eigentlich sehr gewöhnliche Eistee-Kreation frei von Zucker. Und damit meine ich nicht, mit Zuckerersatzstoffen, Agavendicksaft, Datteln, Honig, Xylit oder sonstigen Substanzen versetzt, die wohl abhängig vom Kandidaten nicht viel besser als Haushaltzucker sein dürften, sondern wirklich: nicht süß. Wobei die frische Minze und die spritzige Zitrone die Zuckerergänzung auch wirklich nicht brauchen, um erfrischend und dabei trotzdem schmackhaft zu sein. Außer man ist ein unverbesserliches Schleckermaul – dann kann man meinen Eistee nach dem ersten Kosten immer noch mit ein wenig Süße zu Leibe rücken. Ich erlaub’s euch hochoffiziell!

Gemacht wird er in jedem Fall folgendermaßen.

Man nehme (für 1 Liter):

  • 1 gestrichener EL marokkanischer Minz-Tee, lose (gibt es im türkischen Supermarkt, im Reformhaus findet man ihn auch in Bio-Qualität)
  • 1 Liter Wasser
  • 1 große Bio-Zitrone
  • 1-2 Zweige frische Minze (optional)
  • Eiswürfel
  • nach Wunsch: Zucker oder Holunderblütensirup

So wird’s gemacht:

1. So, das wird jetzt sehr unkompliziert: Man brühe 1 Liter Teewasser auf und gieße es über den losen Minztee. Diesen lasse man rund 7 Minuten (oder nach Packungsanweisung) ziehen und entferne die Kräuter – je nach Aufbrühungsvorrichtung – wieder aus dem Tee.

2. In den abgeseihten Tee kommen nun optional die Minzweige und die spiralförmig abgeschnittene Schale unserer Zitrone und begleiten diesen beim Auskühlen. Ich persönlich stelle ihn dazu, sobald er (nach rund 20 Minuten) halbwegs handwarm ist, in den Kühlschrank, wo er eine weitere Stunde verbleibt.

3. Anschließend wird der Saft aus der Zitrone gepresst und kommt ebenfalls in den Tee, der nun mit Eiswürfeln serviert wird. Wer mag, süßt mit Zucker oder Holunderblütensirup, richtig nötig hat unser Tee das aber nicht. Auf gute Erfrischung!

Das hat gedauert: 5 Minuten plus rund 1,5 Stunden Kühlzeit

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