Warum der Traunsee das ideale Reiseziel für ein Genusswochenende ist

 

Transparenzhinweis/Werbung: Ich hatte das große Vergnügen, auf die Veranstaltung “Georgien meets Salzkammergut”, eine Nacht im Seehotel Das Traunsee und ein Mittagessen in der Poststube 1327 eingeladen zu werden. Ich bedanke mich noch einmal herzlich!

Ich glaube, wir können uns alle darauf einigen, dass die Salzkammergutseen im Frühling ein ziemlicher Sehnsuchtsort sind. Ich denke dabei an Uferspaziergänge, Entenbeobachtungen, erste Blumen am Wegesrand – und seit einigen Tagen auch vermehrt an wunderbare Kulinarik. Denn: im Frühling findet am Traunsee das Wirtshausfestival Felix statt, das es sich auf die Fahnen geheftet hat, Wirtshauskultur zwischen Tradition und Innovation zu feiern – und genau das durfte ich mir in diesem Jahr persönlich anschauen. Aber ich fange am besten ganz vorne an.

Besser informierte Damen und Herren, die gerne und gut und fein und wunderbar essen gehen, wissen wahrscheinlich, dass sich in Traunkirchen eines der besten Restaurants gleich neben einem der besten Wirtshäuser Österreichs befindet. Das Bootshaus teilt sich mit der Poststube 1327 dabei nicht nur den pittoresken Ort, sondern auch den hoch dekorierten Küchenchef: Lukas Nagl kocht im Bootshaus, gestaltet aber auch die Küchenlinie der Poststube unter Führung von Lukas Lespic mit. Beide Häuser sind außerdem Austragungsorte des Wirtshausfestival Felix, das mit einem wohlkuratierten Programm die regionale Wirtshauskultur ins 21. Jahrhundert transportiert.

Georgien meet Salzkammergut im Restaurant Das Bootshaus

Und so ging es für uns einen Abend lang in den kulinarischen Kaukasus: Unter dem Motto “Georgien meets Salzkammergut” war die georgische Starköchin Tekuna Gachechiladze im Bootshaus zu Gast und kochte sich in einer Tour de Force quer durch die Küche ihres Heimatlands – wobei das Küchenteam des Bootshauses dem Menü die salzkammergut’sche Note verlieh. So verwandelte man etwa Traunsee-Reinanken in geschmeidige georgische Matjes, die mit Rauna, Koriander und Dill nicht nur ein Aromen-, sondern auch ein Farbfeuerwerk auf den Teller brachten. Regionales Rutzenmooser Lamm verband sich mit grünem Spargel, Estragon sowie Ringlotten und Knoblauch, rotes Adjika und Rahm machten Stubenküken samt ihrer Innereien würzig und sämig.

Dass die meisten Gänge trotz 3 Hauben und Gourmet-Gesellschaft gemeinsam und mit den Fingern von großen Platten gegessen wurden, war übrigens Teil des kulinarischen Konzepts: Anstatt trauter Zweisamkeit am Restauranttisch schob man selbige nämlich zu großen Tafeln zusammen. Das fördert die Kommunikation, lockert Krawatten und macht der eigens aus Georgien angereisten Toastmasterin die Arbeit wohl noch angenehmer. Die begleitete übrigens nicht nur den landestypischen Wodkakonsum, sondern unterstützte auch die Weinbegleitung. Diese präsentierte georgische Rebsorten und gab einen kleinen Einblick in Anbaugebiete und Geografie des Landes.

Schlafen mit Aussicht im Seehotel Das Traunsee

Nach derartigen Genüssen schläft es sich am besten bei Seeluft – und genau das ermöglicht das ans Bootshaus angeschlossene (oder ist es umgekehrt?) Seehotel Das Traunsee. Dort überblickt jedes Zimmer den namensgebenden See, von der Terrasse unserer Suite ging es in wenigen Schritten direkt hinab zum hauseigenen Badesteg. Dieser wurde aus Wettergründen zwar leider nur zur Fotoanfertigung genützt, ist im Sommer aber bestimmt ein kleines Paradies zur Sommerfrische.

Paradiesische Zustände herrschten übrigens auch tags darauf beim Frühstücksbuffet: Eine unfassbar große Auswahl an lokalen und überregionalen Köstlichkeiten (vom hausgemachten Kimchi über hausgemachtes Granola bis hin zum duftenden Frühstückskuchen) machte uns den Vorsatz nicht einfach, uns zumindest beim Frühstück zurückzuhalten – schließlich hatten wir schon zu Mittag unser nächstes kulinarisches Date.

Gediegene Hausmannskost in der Poststube 1327

Wer wissen will, wie die gelungene Revitalisierung einer traditionellen Wirtshausstube aussieht, sollte der Poststube 1327 einen Besuch abstatten. Die historische Stube als Grundgerüst trifft hier auf zeitgemäßes Design, griffige Naturmaterialien und historische Versatzstücke und ergibt so ein stimmiges Ganzes, in dem man sich wohl auch dann gerne aufhielte, wäre die Küche nicht so fantastisch.

Wir gönnten uns das Tagesmenü, bestehend aus einer Selleriecremesuppe mit Macadamianüssen, Geschnetzeltem vom Wildhasen mit Pilzen und feinen Nudeln und einer Zwetschgenpofese mit Sauerrahmeis und Vanillesauce.

Diese sind nicht nur wunderbar fein, sondern auch üppig portioniert und bieten ein fantastisches Preis-Leistungsverhältnis – ideal für alle, die beim Gedanken an die drei Hauben des Bootshauses ein wenig fremdeln und einen sanften Einstieg in die Gourmetadressen des Traunsees suchen. Denn kennenlernen sollte man sie auf alle Fälle.

Poststube 1327
Ortsplatz 5
4801 Traunkirchen
Das Bootshaus/Seehotel Das Traunsee
Klosterplatz 4
4801 Traunkirchen

 

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