Rezept: Winterminestrone, ganz flexibel (vegan)

 

Jaja, ich weiß: Wenn man aktuell so beim Fenster raus sieht, schaut es dort eigentlich gar nicht mehr so wirklich nach Winter aus. In den familiären WhatsApp-Gruppen tummeln sich schon die Fotos von Schneeglöckchen, die Sonne hat schon Kraft, der Schnee ist fast weg und besonders abenteuerliche Zeitgenossen (m/w) trauen sich schon mit kurzen Ärmeln auf die Terrasse. Aber: Da es auf den Feldern und in den Gärten noch relativ still und stumm aussieht und die erste Ernte des Jahres noch auf sich warten lässt, herrscht im Kochtopf noch ein Zeiterl Winter – mit dieser Minestrone etwa.

Sie ist so gebaut, dass sich Gemüsereste wunderbar verwerten lassen, das aktuelle Gemüseangebot am Marktstand und in der Frischabteilung flexibel verbaut werden kann, ist leicht, bekömmlich und bei Weglassung des eigentlich minestroneverpflichtenden Parmesan auch noch vegan. Ein echter Allrounder also, der folgendermaßen gemacht wird.

Man nehme (für einen großen Topf):

  • 1 große Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 3 EL Pflanzenöl
  • 1 Dose beste Tomatenpolpa
  • 3 EL Tomatenmark
  • ca. 1 kg gemischtes Wintergemüse – ich habe Karotten, gelbe Rüben, Knollen. und Stangensellerie, Schwarzkohl, Lauch und Kartoffeln verwendet
  • 1 Schuss Weißwein
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 2 Zweige frischen Thymian
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 kleine Dose weiße Bohnen, Wachsbohnen oder ähnliches
  • Salz und Pfeffer
  • Nach Wunsch: Reis oder Nudeln als Einlage, frisch geriebenen Parmesan als Draufgabe (dann aber nimmer vegan, naturgemäß)

So geht’s:

1. Das Gemüse waschen, putzen und in mundgerechte Stücke schneiden, Zwiebel und Knoblauch fein hacken.

2. Das Öl in einem großen Topf erhitzen und Zwiebel und Knoblauch kurz anschwitzen, dann das Gemüse und das Tomatenmark zugeben. Kurz andünsten, dann mit dem Wein ablöschen. Einkochen lassen, dann mit Gemüsebrühe und Tomatenpolpa aufgießen. Thymian und Lorbeerblatt beigeben und rund 30 Minuten weich kochen.

3. Die Bohnen in einem Sieb abtropfen lassen und kurz abspülen, dann zur Suppe geben und nich fünf Minuten durchziehen lassen.

4. Thymianzweige und Lorbeerblatt entfernen. Die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken, nach Gusto Reis, Nudeln oder Parmesan zugeben und servieren.

Das hat gedauert: ca. 50 Minuten

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