Bei Billa & Merkur gibt es jetzt wiederverwendbare Obstsackerl – so funktionieren sie.*

 

Werbung: Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Ja! Natürlich.

Wenn man sich ganz ehrlich ist, sind diese flimseligen Plastik-Obstsackerl, die in gefühlt jedem Supermarkt der bekannten Welt zwischen den Äpfeln und den Birnen auf ihren Einsatz warten, in mehrfacher Hinsicht gar schrecklich. Einerseits, weil bestimmt jeder von uns schon einmal milde entnervt und intensiv fummelnd neben ihrer Abrollvorrichtung gestanden ist und versucht hat, die zwei elektrostatisch aufgeladenen Sackerlseiten unter Einsatz milder Gewalt voneinander zu trennen. Und andererseits aus ebenjenem Grund, der auch die Basis dieses Artikels ist. Die gute Umwelt nämlich, denn: Diese flimseligen, fummeligen, furchtbaren Plastiksackerl gehen dem gemeinen Obsteinkäufer (m/w) nicht nur auf die Nerven, sondern auch gewaltig auf die Ökobilanz.

Aber: Dieser Artikel würde hier vermutlich nicht präsentiert werden, wenn es nicht seit jüngster Zeit eine Lösung für ebenjene Problematik gäbe. In freundlicher Zusammenarbeit mit meinem Lieblingspartner Ja! Natürlich darf ich nämlich verkünden: Zaudere nicht, o Konsument, bei Billa, Merkur und Adeg gibt es seit Kurzem Mehrweg-Sackerl für die Obst- und Gemüse-Akquise. Und den Einsatz ebenjener darf ich hiermit in Text und Bild präsentieren.

Mal ganz von vorne: Bei Ja! Natürlich gibt es schon seit 2011 die Initiative “Raus aus Plastik”. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, Plastikverpackungen im Ja! Natürlich-Sortiment sukzessive zu reduzieren, bis im Jahr 2019, so das Ziel, das gesamte Ja! Natürlich-Sortiment lose oder in nachhaltiger Verpackung sein wird. Dazu gehörte 2013 die Einführung von Karton- anstatt Plastiktassen bei Obst und Gemüse, 2014 die Einführung von Zellulosenetzen für Zitrusfrüchte und Co, seit 2016 ersetzt “Natural Branding” das Ja!-Pickerl auf Avocados und Artverwandtem, seit 2016 bzw. 2017 wird in Graspapier und biologisch abbaubaren Beuteln verpackt – und seit 2018 wird vermehrt auf lose verkauftes Bio-Obst und -Gemüse gesetzt, für dessen Heimtransport vom Konsumenten auf Plastiksackerl verzichtet werden kann.

Das Werkzeug der Wahl: Mehrweg-Netze für Obst und Gemüse! Diese findet man in der Obst- und Gemüseabteilung von Billa, Merkur und Adeg im Dreierpack um den Preis von 3,99 €, sie bestehen aus einem leichtgewichtigen Netzstoff auf Holzbasis mit Tunnelzug und sind für die Verwendung als Kartoffel-, Zwiebel-, oder Apfeltransport prädestiniert: biologisch abbaubar, reißfest, nassfest, lebensmittelecht und aus FSC-zertifiziertem, nachwachsenden Rohstoff.

So funktioniert das Mehrweg-Obstsackerl bei Billa, Merkur und Adeg

Funktionieren tut das alles ganz einfach: Man schnappe sich einen Dreier-Pack an Netzen und entferne sie aus ihrer Karton-Manschette.

Die Ware in Menge nach Wunsch wandert auf die Gemüsewaage und anschließend ins Mehrweg-Netz.

Verschlossen werden die Netze per Tunnelzug, drum gibt es weder rauspurzelnde Zwiebel, noch Knoten, die nach dem Heimtransport entwirrt werden müssen – insofern sind die Mehrweg-Netze auch noch praktischer, als ihre Geschwister aus Plastik.

Das Mehrweg-Netz erhält den üblichen Abwiege-Sticker und an der Kassa den gewohnten Check Out. Wurde er zuhause entleert, lässt er sich klein zusammenfalten und wartet gemeinsam mit dem üblichen Jutebeutel oder Einkaufskorb, die Herrn und Frau Öko-Konsument*in zum Lebensmitteleinkauf begleiten, auf ihren nächsten Einsatz. Und übrigens: Ist der Beutel einmal schmutzig, lässt er sich bei 30 Grad waschen.

So einfach, so gut – und hilft effizient bei der Einsparung von Plastikverpackungen.

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