Rezept: Pikante Kekse – Bergkäsetaler mit Kümmel, Mohn und Sesam*

 

Werbung: Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Ja! Natürlich.

Ich muss eines gestehen: Wenn in meinem Haushalt Weihnachtsbäckerei auf dem Küchenplan steht, so ist diese selten süß. In den letzten Jahren hat es sich bei uns einfach herauskristallisiert, dass weder Mann, noch Katze oder Güte besondere Süßschnäbel sind und Husarenkrapferl, Ischler und Co in unserem vier Wänden ein recht tristes Dasein fristen. Gebacken, bewundert, verschmäht, vergessen.

Aber: Da es trotzdem eine sehr schöne Vorweihnachtstradition ist, die Küche in eine Kekserlbackstube zu verwandeln, bleibt der Ofen bei mir dennoch nicht kalt. Es wird bei uns nämlich immer mehr zu Tradition, nicht süße, sondern pikante Wehnachtsbäckerei zu produzieren. Keine Nougatkipferl, sondern Gewürztaler und keine Lebkuchen, sondern Sesamherzen. Die passen dann sowohl zu Glühwein als auch zu Rotwein und können bei verstärkter Sehnsucht auch im Restjahr gebacken werden.

Aber mein pikant-süßes Dilemma ist eigentlich nicht der Grund, warum ich diesen Beitrag hier in die Tasten klopfe. Was mir nämlich außerdem bei der Weihnachtskeksproduktion besonders am Herzen liegt, ist jenes Thema, das ich auch im Restjahr kontinuierlich trommle: die Sache mit den Biozutaten, nämlich.

Es ist ja irgendwie schon so: Auch die konsequentesten bio-saisonal-regional Einkäufer*innen, die von Jänner bis November auf den Bauernmarkt marschieren, Bio-Heublumenmilch in den Einkaufswagen legen und Erdbeeren nur dann kaufen, wenn sie auch in Wals reif sind, schmeißen in der Vanillekipferlfrage gern ihre Prinzipien über Bord. Beim Weihnachtskeksebacken braucht man halt mal Unmengen an Butter und Eiern – und die in Bioqualität zu kaufen, kann ins Geld gehen. So weit, so verständlich, aber: Wär es der Umwelt, dem Tierwohl und dem persönlichen Bauchgefühl zuliebe, nicht einen Gedanken wert, einfach ein, zwei Kekssorten weniger zu backen und dafür auch bei der Weihnachtsbäckerei auf Biozutaten zurückzugreifen? Schließlich gibt es rund ums Jahr genug Gründe, keine Bodenhaltungseier zu kaufen, sondern solche aus Biolandwirtschaft und Bruderhahn-Haltung und sich Bio-Heublumenbutter auf Frühstückssemmerl zu schmieren und keine Margarine mit Palmöl-Anteil.

Deswegen habe ich mich bei der Produktion meiner Bergkäsetaler auch wieder mit meinem langjährigen “Partner in Crime” Ja! Natürlich auf ein Packerl gehaut und deren Bio-Alpenbutter und Bio-Bergkäse in meinen Keksteig geknetet. Erstere gibt es gemeinsam mit Mehl, Eiern, Sultaninen, Datteln, Cranberries und Zucker übrigens akuell bei BILLA, MERKUR, ADEG und Sutterlüty im ansprechenden Weihnachts-Design – das macht beim Backen Stimmung und das gute Gewissen gibt’s kostenlos obendrauf.

Man nehme:

  • 170 g Ja! Natürlich Weizenmehl
  • 2 Ja! Natürlich Eier
  • 150 g Ja! Natürlich Butter
  • 100 g Ja! Natürlich Tiroler Bergkäse
  • ev. 1 Prise edelsüßes Paprikapulver
  • Salz
  • Sesam, Kümmel und Mohn zum Bestreuen

So wird’s gemacht

1. Den Bergkäse grob reiben.

2. Die kühlschrankkalte Butter gemeinsam mit einem Ei, dem Mehl, dem Paprikapulver, Salz und dem geriebenen Käse zu einem glatten Teig verkneten. Sollte er zu trocken sein, ein wenig Milch zugeben. Den Teig bedeckt in einer Schüssel rund 2 Stunden im Kühlschrank rasten lassen.

3. Das Backrohr auf 180 Grad vorheizen. Den Teig portionsweise ausrollen und Kekse ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Das übrige Ei verquirlen und die Kekse damit bestreichen. Mit Mohn, Sesam und Kümmel bestreuen, nach Wunsch etwas salzen und bei 180 Grad rund 10-12 Minuten backen. Auskühlen lassen und zu einem Glas Rotwein genießen.

Das hat gedauert: ca. 1 Stunde und 2 Stunden Ruhzeit

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