Rezept: Süßes Apfel-Gewürzbrot (vegan)

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren, das hier ist nicht nur die Aufarbeitung eines Rezept-Klassikers, das ist auch meine aktuell bevorzugte Apfel-Verwertungsstrategie.

Nachdem heuer die Ernte der heimatlichen Apfel- und Zwetschgenbäume nämlich besonders üppig war, gilt es in meinem Haushalt aktuell, den reichen Apfelschatz möglichst abwechslungsreich zu Dingen zu verarbeiten, die nicht unbedingt die Form von Apfelmus aufweisen. Weil: Selbiges ist zwar nett, kann aber doch schnell etwas eintönig werden.

Das Rezept für dieses Apfel-Gewürzbrot ist deswegen auf möglichst umfangreiche Apfelverwertung ausgerichtet. Konkret: Mit einem Laib bringt man fast ein Kilo um die Ecke – und zwar in einer höchst attraktiven Form. Apfelbrot hält sich bei guter Lagerung recht lange, passt zum Frühstück ebenso wie zum Tee und Kaffee, kann solo oder mit Frischkäse und Marmelade genossen werden und der Süßegrad lässt sich je nach Wunsch und Zuckergelüsten abstimmen. Und: Apfelbrot ist eines der Rezepte, die auch Oma schon kannte und die im besten Sinne “immer schon vegan” waren. Ohne irgendwelche Ersatzstoffe und ohne, dass Geschmack und Konsistenz leiden müssten. Gemacht wird es folgendermaßen:

Man nehme:

  • 800 g ganze Äpfel
  • 500 g Weizen-Vollkornmehl
  • 200 g braunen oder weißen Zucker (oder weniger, wenn es nicht zu süß werden soll)
  • 50 g ganze Walnusskerne
  • 1 Pkg Backpulver
  • 1 TL Zimt und je 1/2 TL gemahlene Nelken und Kardamom
  • 1 Schnapsglas voll Rum
  • optional und je nach Säuerlichkeit der Äpfel: Saft 1/2 Zitrone
  • Mehl und Fett bzw. Öl zum Vorbereiten der Backform

 

So wird’s gemacht:

1. Das Backrohr auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

2. Die Äpfel waschen, versäubern, vierteln und vom Kerngehäuse befreien, dann mitsamt der Schale raspeln. Die Nüsse grob hacken.

3. Die geraspelten Äpfel gemeinsam mit dem Mehl, dem Backpulver, Zucker, Gewürzen, Nüssen, Schnaps und optional Zitronensaft zu einem Teig vermengen – wahlweise händisch oder mit der Küchenmaschine. Ist der Teig zu trocken, helfen ein paar EL Wasser.

4. Eine Kastenform befetten und bemehlen und den Teig einfüllen. Das Apfelbrot bei 180 Grad rund 1 Stunde backen, dann in der Form auskühlen lassen.

5. Es kann eigentlich sofort gegessen werden – besonders gut und saftig schmeckt es aber, wenn es eine Nacht gut bedeckt durchziehen durfte – zum Beispiel zum Frühstück?

Das hat gedauert: 25 Minuten plus 1 Stunde Backzeit

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