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Ichi go ichi e – Salzburg hat endlich eine R...

Ichi go ichi e – Salzburg hat endlich eine Ramen-Bar

 

Transparenzhinweis: Dieser Bericht entstand freiwillig und wurde nicht vom Ichi go ichi e beauftragt. Unsere Ramen haben wir aus eigener Tasche bezahlt. Schleichwerbung gibt’s hier nämlich nicht!

Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich darf hiermit verkünden: die Zeit des Jammerns ist vorbei! Denn: Ich weiß nicht, wie oft ich an diesem Ort schon in Haupt- oder Nebensätzen lamentiert habe, dass man in Salzburg nirgends eine dampfende Schüssel Ramen auf den Tisch gestellt bekommt. Heiß, glücklichmachend, mit Nudeln, Ei, Chashu und allem, was dazugehört. Sogar in einem Interview zum Thema Ramen beim Moment Kulinarium auf Ö1 habe ich mal drüber gejammert!


Doch jetzt, jetzt ist der Heiland aller Nudelsuppenfreunde endlich auch in Salzburg aufgeschlagen: In Schallmoos, genauer gesagt direkt Tür an Tür mit Susie‘s Diner, hat vor ein paar Tagen das Ichi go ichi e aufgesperrt, Salzburgs erste Ramen-Bar. Das Ankündigungs-Schild dazu hing schon länger in den Fenstern, was dazu führte, dass die Güte in den letzen Wochen im vollen Stalker-Mode schon mehrfach dran vorbeigefahren ist um eine eventuelle Eröffnung nicht zu verpassen. Jetzt ist der gute Laden offen – und musste natürlich schnellstmöglich ausprobiert werden. Jene unter euch, die auch mit Clara digital verbandelt sind, haben sich bei ihr schon einen wunderschönen Eindruck vom neuen Lokal und seinen Suppen machen können, aus Begeisterungsgründen muss aber auch ich noch ein paar Worte verlieren.

Das Ichi go ichi e ist eingerichtet, wie man es von einem japanischen Lokal erwarten würde: geradlinig und schlicht mit ein bisschen Zen und freundlichem Service. Auf den Tisch kommen neben vier verschiedenen Sorten Ramen auch diverse Vorspeisen. Pflichtschuldig serviert man außerdem Edamame (gedämpfte Sojabohnen mit Meersalz, 3,90.-), Karaage (5,50.-), das ist frittiertes Hühnchen mit Chili-Mayonnaise, Gyoza (Teigtaschen, 6,50.-), und Co, zur Nachspeise bestellt man sich etwa Mochi (Reiskuchen, 2,60.-) oder Matcha-Eis (3,90.-). Aber die Hauptrolle auf der Speisekarte spielt natürlich die heiße Suppenschüssel. Unter den klassischen Ramen-Sorten gibt es etwa die dunklen, klaren Shoyu-Ramen, wie man sie aus Tokio kennt (11,90.-), Miso-Ramen, für die ich mich entschieden habe und die sehr sämig daherkommen (12,90.-) und die besonders reichhaltigen, cremigen Tonkotsu-Ramen, hier mit viel Erdnuss (12,90.-). Jede der Kreationen wird mit einer Auswahl an klassischen Toppings serviert, von Chashu (Schweinebauch) über Tamago (Ei) bis hin zu Zuckermais und Rettich, wem die Auswahl nicht schmeckt, der kann mit Extra-Toppings (etwa Morcheln oder Bonito-Flocken) ergänzen.

Übrigens: Ichi go ichi e heißt so viel wie “ein Leben, ein Treffen”, ein japanischer Ausspruch, der daran erinnern soll, dass schöne Zeiten einmalig sind und wertgeschätzt werden müssen. Im Salzburger Ichi go ichi e kann man selbiges wunderbar ausprobieren.

Ichi go ichi e
Sterneckstraße 31
5020 Salzburg

Öffnungszeiten: Di-So 11.30-22.00 Uhr

 


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