Rezept: Kürbis-Kartoffelsuppe mit getoasteten Haselnüssen und Rosmarin

Ok, meine sehr verehrten Damen und Herren, ich hab ja im Zuge meiner großmauligen Liste an Dingen, die ich im Herbst unbedingt machen möchte, in die Welt posaunt, dass ich mir Verwertungsstrategien für die aktuell über meinen Haushalt schwappende Kürbisschmwemme einfallen lassen will. Und was macht die Güte in ihrer momentan etwas eingeschränkten Kreativität? Kürbissuppe. Das erste Gericht, das einem einfallen mag, sobald sich ein Kürbis ins Sichtfeld stiehlt. Wobei, zu meiner Verteidigung muss ich sagen: Ich hab experimentiert.

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Diese Kürbissuppen-Version macht mit einem gewissen Kartoffelanteil so richtig satt und wird unter Zufügung von einigen Nüsschen fast ein wenig edel. Passend zum enthaltenen Walnussöl und zum Topping aus getoasteten Haselnüssen (SO GUT!) erwählen wir übrigens den Butternusskürbis als Grundlage unserer Suppe. Das ist dieser birnenförmige, hellorange Kürbis, den es – neben Hokkaido – in fast jedem Supermarkt gibt und dieser hat mehrere Vorteile. Einerseits erfreut er uns mit einem besonders niedrigen Kern- und einen besonders hohen Fruchtfleischgehalt und andererseits hat er – Nomen est Omen – einen feinen, nussigen Geschmack, der sich wunderbar an die Hasel- und Walnüsse in unserer Suppe schmiegt. Gemacht wird diese übrigens folgendermaßen:

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Zutaten:

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 1 Schuss Weißwein
  • 400 g Butternusskürbis
  • 3 mittelgroße Kartoffeln
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 700 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Crème Fraîche
  • 1 Hand voll Haselnusskerne
  • 1 EL Walnussöl/Person
  • Salz und Pfeffer

 

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So geht’s:

1. Zwiebel und Knoblauch hacken, den Kürbis schälen, entkernen und würfeln. Die Kartoffeln ebenfalls schälen und würfeln.
Öl in einem Topf heiß werden lassen und erst die Zwiebel glasig anschwitzen lassen, anschließend Kürbis, Knoblauch und Kartoffeln zugeben und kurz durchrösten.

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2. Mit dem Weißwein ablöschen und kurz einkochen lassen, dann die Brühe zugießen, den Rosmarin beifügen (dabei ein paar Rosmarinnadeln zur späteren Dekoration aufbewahren) und das Gemüse weich kochen. Das dauert je nach Art des Gemüses etwa 20 Minuten.

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3. In der Zwischenzeit die Haselnüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Öl leicht antoasten.
Den Stabmixer zur Hand nehmen, die Rosmarinzweige entfernen und die Suppe gemeinsam mit dem Crème Fraîche pürieren.
Mit Salz, Pfeffer (und Zitronensaft) abschmecken, jede Portion mit den Haselnüssen und den Rosmarinnadeln dekorieren, mit dem Walnussöl verfeinern und servieren.

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Das hat gedauert: 35 Minuten

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