Frühling wird’s: Ein Frühstück in Pastell

Die Gute Güte
Wer sich jetzt denkt: “Was ist nur in sie gefahren? Das hier ist alles so BUNT” – der hat mit seinem Gedanken vollkommen recht. Bunter wird’s hier nimmer. Aber: Ich habe einen guten Grund für meinen Ausbruch in Pastell: Frühling wird’s! Und der gehört eingeläutet! Nachdem ich vom Gefühl her schon viel zu lange im Schnee gefroren habe und (als beinharte Ballerina-Trägerin, auch bei widrigster Witterung) auf Eisplatten ausgerutscht bin, darf’s jetzt endlich mal wieder abba werden und sonnig. Und dazu passen Tulpen, Törtchen und T…, wurscht: Focaccia mit Ei-Auftrich, halt. Und weil das alles nicht nur hübsch, sondern auch köstlich ist, werden die passenden Rezepte gleich mitgeliefert. Aber alles der Reihe nach…

Also, nochmal von vorne: Warum ich den Frühling ausgerechnet jetzt ins noch etwas verschneite Salzburg hinauskrakeele? Tchibo veranstaltet eine Blogparade zum Thema Osterfrühstück*. Und da darf die Gute Güte diesmal auch mitmachen! Und so hat sie diverse frühstückstaugliche Stücke produziert. Wenn diese der werten LeserInnenschaft gefallen, hat man übrigens ein paar weiterführende Möglichkeiten:
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Am Tchibo-Blog sind demnächst alle Beiträge zur frühlingshaft-pastelligen Blogparade zu finden (ich freu mich schon wie ein Osterhase auf die Beiträge der Kollegenschaft!) und unter diesen wird dann per Publikums-Voting der köstlichste ermittelt. Und wer sich geneigt fühlt, mitzumachen, hat die Chance auf ein Tchibo-Osterbackset, wie ich es hier in meinem Post verwendet habe*. Alle Infos dazu hat der Tchibo Blog. Und jetzt komme ich auch endlich zu meinen Rezepten.
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Mini-Tartelettes mit Vanillecreme und Apfelrosen

Man nehme (für ca. 12 Stück)

Für den Mürbeteig:
  • 150 g Mehl
  • 100 g kalte Butter
  • 50 g Staubzucker
  • 1 Dotter

 

Für die Vanillecreme:
  • 1/2 Becher Obers
  • Mark einer Vanilleschote oder 1 Pkg. Bourbon-Vanillezucker
  • 2 EL Maisstärke
  • 2 EL Zucker

 

Außerdem:
  • 2 große Äpfel mit intensiv roter Schale
  • 6 EL Marillenmarmelade
  • 1 Prise Zitronensäure

 

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So geht’s:

Für den Mürbeteig alle Zutaten schnell auf einer sauberen Arbeitsplatte zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten, in Frischhaltefolie einschlagen und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank befördern. Anschließend messerdick ausrollen, mit einer Tasse oder einem Glas Kreise ausstechen und diese in die Mini-Tartelette-Förmchen drücken. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen und bei 180°C goldbraun backen. Die Tarteletts aus den Förmchen entfernen und auskühlen lassen.
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Nun geht es an die Vanillecreme. Dazu ein paar Esslöffel kalten Obers mit der Maisstärke und dem Zucker glattrühren. Die Vanille in den restlichen Obers einrühren und diesen in einem kleinen Topf aufkochen. Dann die Obers-Stärke-Zucker-Masse mit einem Schneebesen einrühren, noch einmal aufkochen lassen und den Topf von der Herdplatte nehmen. Unter ständigem Rühren erkalten lassen.
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Jetzt wird es spannend: Die Äpfel vierteln und das Kerngehäuse ausschneiden. Dann mit einem Reibeisen oder einem Messer in (sehr!) dünne Scheiben schneiden. Eine Schüssel mit Wasser füllen und die Zitronensäure darin auflösen. Die Apfelscheiben ins Zitronenwasser bugsieren und bis zur Verwendung dort belassen – so geht ihr sicher, dass sich die Äpfel nicht braun verfärben.
Die Tarteletts dünn mit Marillenmarmelade bestreichen, dann mit 1-2 EL Vanillecreme füllen und schließlich die Apfelrosen darauf platzieren. Und zwar so: Die Apfelscheiben von außen nach innen kreisförmig in die Vanillecreme drücken, dabei die größeren Apfelscheiben zuerst verwenden. Die Kreise und die Apfelscheiben werden zur Mitte hin immer kleiner. Ist diese Arbeit geschafft, sind sie fertig, die kleinen Rosen-Tartelettes!
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Focaccia mit Knoblauch und Rosmarin

Man nehme (für eine rechteckige Backform von etwa 40×30 cm)

  • 500 g Mehl
  • 1 Würfel frischen Germ
  • 2 EL getrocknetes Rosmarin
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Prise Salz
  • 3-4 Zehen Knoblauch
  • 3-4 EL grobes Meersalz zum Bestreuen
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So geht’s:

Den zerbröselten Germ in etwa 300 ml warmem Wasser auflösen und mit Mehl, Rosmarin, Olivenöl und einer Prise Salz zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Diesen zugedeckt an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen. Anschließend noch einmal durchkneten und auf die Größe der Backform ausrollen. Die Backform mit Backpapier auslegen und den Teig hineinbefördern. Knoblauch fein hacken und die Focaccia mit Knoblauch und grobem Salz bestreuen. Bei 180 °C ca. 20 Minuten backen. Fertig!

 

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Österlicher Ei-Auftrich

Man nehme:

  • 3 hart gekochte Eier
  • 3 EL Senf
  • 3 EL Sauerrahm
  • Salz und Pfeffer
  • Schnittlauch nach Geschmack

 

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So geht’s:

Den Schnittlauch fein hacken. Die Eier mit einer Gabel zerdrücken, mit Senf, Sauerrahm und Schnittlauch vermengen und schließlich mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig!

 

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* Die gezeigten Teller, Tartelette-Förmchen sowie die Backform für das Focaccia wurden mir von Tchibo zur Verfügung gestellt.

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