Handmade Christmas – Teil 1: Serviettenringe und Teelichthalter

Eigentlich sollte dieser Beitrag schon letztes Wochenende erscheinen. Aber ein gewisses Projekt hält mich momentan zeitmäßig echt auf Trab. Und so ist der Advent in diesem Jahr noch ein bisschen weniger geruhsam, als er sonst immer schon ist, vollgestopft mit Weihnachtsshopping, Keksebacken, Karten schreiben und betrunken von Weihnachtsfeiern heimtorkeln.
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Warum dieser Beitrag schon vor einer Woche hätte erscheinen sollen? Das hier wäre eigentlich der erste Teil eines kleinen, vierteiligen Adventkalenders für handgemachte Weihnachtsgeschenke gewesen. Und zwar für solche, die nicht ganz so sehr nach Kinderbastelei aussehen, sondern solche die die Beschenkten auch tatsächlich behalten wollen… könnten. Mit etwas Glück. Ähem. Projekt Nummer eins sind Serviettenringe und Teelichthalter für den nett gedeckten Weihnachtstisch. Und zwar für alle, die es nicht ganz so kitschig und ein wenig schlichter mögen. Alles klar? Los geht’s!

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Eigentlich sind die hier vorgestellenten Basteleien keine besondere Herausforderung und etwas geübtere Basteltanten und -onkels sehen eh auf den ersten Blick, wie die Dinger gemacht wurden. Die größte Herausforderung ist wohl, die dazu notwendigen Materialien zu besorgen. Hölzerne Teelichthalter und Serviettenringe kriegt man im gut sortierten Bastelladen (die Teelichthalter müssen auch gar nicht rund sein. Alles geht, im Prinzip). Ich hab meine beim Winkler Schulbedarf bestellt, just saying. Einen Labelmaker, den man eigentlich eh immer brauchen kann, weil labelmakertastisch, kriegt man im Bürobedarf-Laden des Vetrauens. Oder sonst auch bei *hust* Amazon *hust*. Einfach das Suchfenster betätigen. Und hier ist auch schon die vollständige “Zutatenliste” für mein kleines DIY:
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Man nehme:

  • runde Teelichthalter aus Holz
  • hölzerne Serviettenringe
  • Acrylfarbe (hier: bronze) und Pinsel
  • Klebeband (Scotch Tape funktioniert am besten)
  • ein Labelmaker mit schwarzem Band (meiner ist ein Original aus den 80ern, dank Retro-Boom kriegt man die Dinger mittlerweile aber auch neu)

 

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Und so geht’s:

Die Teelichthalter mit Klebeband so maskieren, dass geometrische Formen stehen bleiben, etwa Dreiecke oder Trapeze, ganz nach Lust und Laune. Wichtig ist dabei, dass das Klebeband an den Rändern keine Lufteinschlüsse hat – unter diese würde die Farbe drunterschlüpfen und man hätte eine fiese Sauerei anstatt einer geraden Linie. Die maskierten Flächen deckend mit Acrylfarbe ausmalen und trocknen lassen. Anschließend das Klebeband vorsichtig abziehen. Fertig!
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Die Serviettenringe ebenfalls mit dem Klebeband maskieren, zum Beispiel so, dass die eine Hälfte angemalt wird, die andere nicht. Auch hier wieder auf die Lufteinschlüsse achten. Mit Acrylfarbe ausmalen und trocknen lassen. Anschließend das Klebeband vorsichtig abziehen.
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Katze!
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Nun den Labelmaker zur Hand nehmen und eine kurze Botschaft nach Wunsch pro Serviettenring auf ein Band prägen. Das kann der Name des zu Beschenkenden sein, ein simples “Mahlzeit” oder (wie hier) “Nom Nom” oder, ganz festlich, ein kurzes “X-Mas”. Oder sonst irgendwas. Je nach Spaß und Einfall. Diese Bändchen auf die Serviettenringe kleben. Fertig!

 

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Und so könnte das Ganze an einem gedeckten Tisch ausschauen:

 

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