Rezept: Crêpes mit gebratenen Birnen, Sauerrahmcreme und Karamell. Mein neues Lieblingsdessert.

Bevor ich loslege – hier noch eine Warnung: Das hier könnte dein neues Lieblingsdessert sein, mein werter Leser (m/w). Meine Hitliste hat diese feine Crêpe nämlich im Sturm erobert. Nicht zu süß, nicht zu mächtig, ein bisschen frisch und ein bisschen herb passt sie genau in den herannahenden Herbst. Und ist dabei noch ultraschnell und ultraeinfach zu zaubern. Auch das selbstgemachte Karamell – ich schwör’s!
Crepes (8 von 18)-2 Crepes (15 von 18)-2
Ich habe ja gerade vom Herbst gesprochen. Der ist ja mittlerweile nachdrücklich in Salzburg angekommen und bringt neben Schnürlregen auch wieder verstopfte Schülerbusse. Und eine reiche Birnenernte. Das Haus, in dem wir wohnen, hat nämlich einen kleinen Gemeinschaftsgarten mit einem großen Birnbaum drin. Und der trägt heuer wieder besonders viele Früchte. Zeit also, kreativ zu werden und schöne neue Rezepte zu erfinden, die die wunderbare Birne zelebrieren. Etwa dieses hier. Aber alles der Reihe nach…

Man nehme (für 4 Personen):

Für die Crêpes:

  • 2 große Eier
  • 125 g Mehl
  • 200 ml Milch
  • 2-3 EL Butter, flüssig
  • 1 Prise Salz

Für die Füllung:

  • 1-2 Birnen
  • etwas Butter
  • 1 Becher Sauerrahm
  • Saft einer Zitrone
  • Staubzucker nach Geschmack

Für das Karamell:

  • 5 gehäufte EL Kristallzucker
  • 5-6 EL Butter
  • 1 Schuß Milch
Crepes (3 von 18) Crepes (10 von 18)

So geht’s:

Erst die Crêpes bereiten. Dazu die oben genannten Zutaten mit dem Schneebesen zu einem glatten Teig vermengen und etwa 15 Minuten ruhen lassen. Dann die Birnen halbieren, das Kerngehäuse und den Stiel entfernen und die beiden Birnenhälften in feine Scheiben schneiden. Etwas Butter in einer Pfanne zergehen lassen und die Birnenscheiben von beiden Seiten anbraten, bis sie leicht gebräunt sind.  Zur Seite stellen. Nun die Crêpes in der Pfanne (oder dem Crêpebereiter, wer sowas hat) herausbacken und ebenfalls zur Seite stellen.
Für die Sauerrahmcreme den Sauerrahm mit dem Zitronensaft glattrühren und mit Staubzucker nach belieben süßen.

 

Crepes (18 von 18) Crepes (6 von 18)
Zum Schluss das Karamell in Angriff nehmen (das wird ganz leicht, ich versprech’s!). Dazu den Kristallzucker in einen kleinen Topf verfrachten (bei mir war es eine kleine Kasserolle) und bei mittlerer Hitze am Herd schmelzen lassen. Dabei immer den Schneebesen bereithalten und im Zweifelsfall (wenn’s klumpt) rührend eingreifen. Beginnt der Zucker sich bräunlich zu färben, ist noch alles in Ordnung. Wird er allerdings dunkel, den Topf schleunigst vom Herd nehmen und etwas runterkühlen lassen. Ist der Zucker flüssig, die Butter hineinbugsieren und gleich mit dem Schneebesen beginnen alles gut durchzurühren. Achtung – das schäumt! So lange rühren, bis sich eine homogene Masse gebildet hat. Ist diese zu fest um den Namen “Sauce” zu verdienen, einfach einen Schuß Milch unterrühren. Ist dieser zu groß und die ganze Sache zu flüssig, kann das Karamell noch kurz eingekocht werden. Alles kein Problem. Nur: Vorsichtig mit dem heißen Karamell umgehen – das hat in etwa die Temperatur und Konsistenz von flüssiger Lava. Glaubt mir, ich bin ein gebranntes Kind. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Die Crêpes mit den gebratenen Birnen und der Sauerrahmcreme füllen und mit dem Karamell garnieren. Genießen und süchtig werden. HERRLICH!
Crepes (4 von 18)
PS: Ich bin ganz gerührt und ganz ganz dankbar für die vielen wunderbaren Kommentare, die ich auf meinen nachdenklichen Post über mein Food-Thema und die Zitronenpasta bekommen habe. Nochmal ein dickes DANKE an alle, die sich die Mühe gemacht haben! Ich hab mich sehr gefreut!

PPS: Die Teller im Bild sind handbemalt. Und die Anleitung dazu gibt’s hier:

 

 

You May Also Like