Fotos aus Mamas Garten und mein Plädoyer: Keine Angst vor Kardinalschnitten (Rezept!)

 

Ok, es ist ganz deutlich zu sehen: dieser Post kommt aus der Konserve. Weil: quasi sämtliche Blumen, die auf meinen Fotos blühen, sind mittlerweile schon verwelkt. So, in echt, an der Natur. Der Konservenpost hat allerdings einen Grund: Ich schreibe grad an meiner zweiten Masterarbeit (KREISCH!) und komme momentan nicht so wirklich zum Bloggen. Und meine Nerven liegen deswegen etwas blank, dazu aber ein Andermal.
 Kardinalschnitte (5 von 5)
Entstanden sind die Konservenfotos vor einigen Wochen, so um den Vatertag, anlässlich dessen vorliegende Kardinalschnitte gebacken wurde. Das waren jene Tage, an denen es ganz besonders heiß war. Daher ist das Fotomaterial vom Kuchen auch etwas … überschaubar. Weil: bei 35 Grad im Schatten kann man der Oberscreme im Zeitraffer beim Zerrinnen zuschauen, sobald man den Kuchen aus dem wohlig kalten Kühlschrank entfernt. Und genauso kurz, wie ich mich mit den Fotos fassen musste, mach ich’s jetzt auch: Wer Blumenfotos schauen will und gern mein idiotensicheres Rezept für Kardinalschnitten wissen mag, der klicke hier.

Kardinalschnitten sind etwas, vor dem ich lange Respekt hatte. Weil – da muss man zwei Teige machen und mit einem Spritzsack herumfuhrwerken. Dabei sind Kardinalschnitten eigentlich mein Lieblingskuchen (und auch der vom Herrn Papa, liegt also scheinbar in der Familie). Ein, zwei Versuche später kann ich aber sagen – Angst unbegründet. Mit ein Bisschen Geschick beim Backen sind sie ganz leicht und schnell gemacht, die feinen Schnittchen. Demnach: ganz geschwind – so geht das, mit der Kardinalschnitte.

Man nehme:

Für die Biskuitmasse

  • 4 Eier
  • 160 g Mehl
  • 160 g Zucker
  • 2 Msp. Backpulver

 

Für die Baisermasse

  • 5 Eiklar
  • 120 g Zucker

 

Für die Fülle

  • 2 Becher Schlagobers
  • 3-4 gehäufte EL Instantkaffee
  • Staubzucker nach Geschmack
  • 1 Pkg. Sahnesteif
  • Marillenmarmelade

 

Kardinalschnitte (3 von 5)

So geht’s

Erst die Biskuitmasse zubereiten. Dazu die ganzen Eier mit dem Zucker dickschaumig schlagen, anschließend das Mehl und das Backpulver vorsichtig unterheben. Für die Baisermasse die Eiklar mit dem Zucker dickschaumig schlagen. Anschließend die Baisermasse in einen Spritzsack mit großer runder Tülle füllen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech in Abstand von etwa 3 cm gleichmäßige Streifen aufspritzen. Dann die Biskuitmasse in den Spritzsack füllen und die Zwischenräume der Baiser-Streifen auffüllen. Bei 150°C etwa 30 Minuten backen. Abkühlen lassen.
Kardinalschnitte (1 von 5)
Anschließend das Gebäck umdrehen, das Backpapier leicht anfeuchten und vorsichtig ablösen. Das ist, übrigens, der schwierigste Teil am ganzen Unterfangen.
Den Boden in zwei Hälften teilen und die untere mit Marillenmarmelade bestreichen.
Für die Creme den Obers schlagen und Kaffeepulver, Staubzucker und Sahnesteif unterheben. Auf den Marillenmarmeladeboden streichen, den Kuchendeckel aufsetzen, mit Staubzucker bestreuen und servieren. Das war sie auch schon, die ganze Magie.

 

 Mamagarten (6 von 18)
Und nun, wie versprochen, noch die Fotos von den längst verblühten Blumen aus Mamas Garten. Viel Spaß beim Anschauen.

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