Origami-Mobile

Da hat man also neulich im IKEA-Katalog was gesehen, das ganz besonders gefiel. Nein, nicht die FABRIKÖR-Vitrine (obwohl die ja eigentlich auch ganz….), sondern das lustige Altpapier-Mobile drüber. Aus Origami-Kranichen.
Nun gut, neu ist die Idee nicht gerade, auf Etsy kann man die fertigen Dinger seit gefühlten 15 Jahren kaufen. Eigentlich lächerlich, wo Papierkraniche eigentlich eh so leicht zu falten sind. Ähem. Zumindest für Leute, die keine Probleme mit Feinmotorik haben. Leider gehöre ich nicht in diese Kategorie. Aber hat uns das schon jemals von etwas abgehalten? Richtig. Also los.
Das von uns angestrebte Modell soll einerseits die IKEA erprobte Zeitungspapier-Variante beinhalten, andererseits noch ein paar Kraniche aus unifarbenem Origamipapier (ja! ich hab sowas!). Farbe der Wahl ist optimistisches Mausgrau. Passt wunderbar zur rosafarbenen Zeitung unseres Vertrauens.

Man nehme also:

  • die Zeitung der Vorwoche (man blamiere sich nicht mit Kasblattln!)
  • Origamipapier, 5 Blätter, etwas mehr für Wutausbrüche
  • Schnur, weiß
  • 1 dicke Nähnadel
  • Zahnstocher

Und so geht’s:

 

  • Zeitung in Größe der quadratischen Origamiblätter zuschneiden. Fünf Stück reichen theoretisch für das Mobile, Faltlegastheniker comme moi machen besser mehr.

 

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Katze hilft mit (ja, das da unten ist mein Schatten und mein Fotografen-Ich sollte sich schämen…)
  • Anschließend Kraniche falten. Die Anleitung dazu kommt garantiert nicht von mir. Das können andere Leute besser. Diese hier zum Beispiel. Brauchen tut man fünf akzeptable Stück pro Farbe.

 

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Origami aus Zeitung liefert neben Faltspaß auch wichtige politische Fakten. Joschka Fischer ist also schon 65? Aha.

 

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Notfallspläne? Wären in meinem Fall sicher hilfreich gewesen.

 

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So.

 

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Und das gleiche nochmal in grau.
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Und die ganze Vogelschar.

 

  • Nun trinke man einen Schnaps, um die Nerven zu beruhigen.

 

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  • Anschließend gilt es, die Birdies feinsäuberlich auf eine Schnur zu fädeln. Schnur also auf gewünschter Mobile-Strang-Länge abschneiden. Schnur am unteren Ende mit einem Drittel Zahnstocher versehen, als Absturzhilfe für den ersten Kranich. Selbige mit Nadel versehen.
  • Nun den ersten Kranich pfählen auffädeln. Wie im Bild gezeigt.
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  • Ist dies geglückt, nach gewünschtem Kranichabstand auf die Schnur einen weiteren Drittelzahnstocher aufknüpfen. Dabei ist Fingerspitzengefühl gefragt.
  • Mit weiterem Kranich präparieren.
  • Und so weiter, bis alle Kraniche auf Schnur. In meinem Beispiel sind das drei pro Mobilestrang.

 

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  • Nach drei Strängen ist die Prozedur in meinem Fall geschafft und das Mobile kann aufgehängt werden. zum Beispiel so.
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