Work in progress: Wohnzimmer

Die Gute Güte
Das Wohnzimmer war der erste Raum der Wohnung, den wir uns anlässlich unseres Einzugs in die neue Wohnung vorgenommen haben. Und seitdem ist er das klassische Beispiel, wie schnell man sich an semi-optimale Halbzustände in puncto Einrichtung gewöhnen kann. Seufz. Die Couch steht, Bücher, DVDs und CDs sind halbwegs geschlichtet, der Fernseher ist aufgebaut – passt scho. Der Rest ist allerdings Baustelle. Als besonders wohnlich kann die Sache noch nicht bezeichnet werden. Das hier ist jetzt also mein Motivationspost, um dem Chaos in allen Ecken und Winkeln endlich Herr zu werden. Und das sieht so aus:
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Zugunsten einer schnellen Bücherlösung haben wir unser ursprüngliches Anti-IKEA-Credo durchbrochen und uns mit Expedit-Regalen eingedeckt. Die erweisen sich tatsächlich als recht praktisch, sind aber völlig ungeeignet zur Aufbewahrung von CDs und DVDs. Die sind jetzt also im hintersten Eck gestapelt und kaum zieht man eine raus, bricht das fragile Konstrukt in sich zusammen. Platten-Jenga quasi. Nachdem uns bisher keine Aufbewahrungslösung begegnet ist, die gut ausschaut, viel Platz bietet, genau reinpasst und halbwegs leicht zu erstehen ist (who am I kidding?), heisst es für uns konkret: DIY. Und bis wir da einmal dazukommen, rinnt sicher noch viel Wasser die Salzach runter.

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Ein recht euphorischer Kauf war unser original 60er-Teak-Sideboard, nach dem wir ewig und drei Tage im gesamten Bundesgebiet gesucht haben und das uns dann tatsächlich in Salzburg quasi vor die Füße gefallen ist – gelobt sei das Jetlag! Seitdem thront es zwar eh schon am Ort der Endbestimmung, ist aber noch mit kiloweise Hi-Fi-Schrott -Equipment von Herrn Gutegüte vollgepflastert. Außerdem musste eingesehen werden, dass unser ultrasmarter Fernseher darauf nicht besonders schmuck aussieht. Also wird von selbigem Herrn Gutegüte eine vollautomatische ins Kastl integrierte Fernseh-Verschwindenlass-Anlage geplant. Besagtes Hi-Fi-Zeug samt Kabelsalat soll in einem eigens noch anzufertigen Rack verschwinden. DIY hoch zwei also. Und bis wir das endlich haben…
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 Außerdem im Wohnzimmer befindlich ist mein momentan noch semi-optimaler Arbeitsplatz mit Aussicht auf das Küchen-Refugium einen Stock tiefer. Der Eames-Chair ist eines meiner absoluten Lieblingsstücke in der Wohnung, erstrahlt dank der 08/15 IKEA-Haxn des Schreibtischs allerdings nicht gerade in dem Glanz, der ihm gebührt. Zwar gäbe es beim Schweden eine bessere, etwas stylishere Lösung für das momentane Schreibtisch-Debakel, Haxen-Modell “Krille” ist im Einrichtungshaus Salzburg aber nicht verfügbar. Alternativlösung aus Resignationsgründen noch in weiter Ferne. Und ja: unterm Tisch ist der offizielle Katzenbalkon. Sehr empfehlenswert als Fußwärmer beim Verfassen von Blogbeiträgen.

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Was außerdem noch fehlt? Bilder, Accessoires, Kissen. Und die noch zu klärende Frage, ob uns ein Teppich ins Haus kommt. Nachdem eine unsere Katzen ein … sagen wir … etwas ungesunde Beziehung zu allem Textilen hat, das sich in Bodennähe befinden, würde sich eher ein Verzicht darauf anbieten. Aber ohne wirkt es doch etwas … kahl. Aber bis dahin gibt es drängendere Wohnzimmer-Probleme.

 

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