Frühstück im 220 GRAD, Salzburg

Transparenzhinweis: Dieser Artikel entstand freiwillig, unangekündigt und ohne Beeinflussung seitens des 220 GRAD. Unser Frühstück haben wir selbst bezahlt.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich wohne seit mittlerweile fast 12 Jahren in Salzburg, blogge seit fast 5 Jahren über die städtische Gastronomie – und hatte eine praktisch legendäre Schlemmerei bis vor kurzem immer noch nicht von meiner To Eat-Liste gestrichen: das Frühstück im 220 GRAD. Warum? Ganz einfach: Das kleine Kaffeehaus in der altstädtischen Chiemseegasse ist praktisch immer voll belegt und Reservierungen für die wichtigste Mahlzeit des Tages nimmt man hier nur sporadisch entgegen – nämlich ausschließlich um 09.00 Uhr und am Wochenende ist der Kampf um die heißbegehrten Frühstücksplätze ein noch erbitterter als sonst. Gut also, dass es den Weihnachtsurlaub gibt, in dem man sich auch einmal an einem Wochentag schnäuzen und kampeln und gemeinsam mit den Co-Kaffeetanten aus dem Freundeskreis auf ein Frühstück entfleuchen kann. Genau das hab ich in dieser Woche endlich geschafft und mir den Mythos vom 220 GRAD-Frühstück einmal persönlich einverleibt. Ob es dem Hype standgehalten hat? Die Antwort serviere ich hiermit.

Menschen, die den Konsum von Kaffee ernst nehmen, sind das Kaffee- und das zugehörige Rösthaus 220 GRAD selbstverständlich ein Begriff. Wer in Salzburg einen ordentlichen und perfekt zubereiteten Cappuccino will, kommt an dem kleinen Lokal neben dem Chiemseehof quasi nicht vorbei. Dem hier ebenso servierten Frühstück eilt ein gleichsam exquisiter Ruf voraus. Der Clou dabei? Hochwertige, frische Zutaten und ein kreatives Monatsangebot nach Saisonkalender, das das hiesige Frühstück auch für Wiederholungstäter immer wieder interessant macht.

Bei unserem Besuch gab es zu ebenjenem (19,90 €) u.a. ein Dreierlei vom Erdäpfelkäs sowie Ei im Glas mit Joghurt und Lachs – ein Menü, das man also im klassischen Kaffeehaus eher nicht auf den Tisch bekommen würde. Neben diesem haben wir uns außerdem für das immer verfügbare Maxi-Frühstück (weiches Ei, Schinken, Käse, Marmeladen, Butter, Frischkäse, Gemüsegarnitur, Brotkorb, frisch gepresster O-Saft, 18,90 €) entschieden, sowie für den Salzburger Frühstücksklassiker mit Ei und Buttersalzstangerl. Neben diesen Kreationen bestellt man etwa auch noch das Frühstücks-Ensemble „Grün Gelb Rot“mit Basilikumzopf und Rührei mit Kräutern, Gemüse und Schinken oder einzelne Frühstücksbestandteile wie einen Hirse-Porridge, Croissants, Avocadobrot oder diverse Eigerichte. Bei allen fix fertigen Frühstückspaketen gibt es ein Exemplar des legendären 220 GRAD-Kaffees (auch diesmal wunderbar) übrigens inklusive.

Ob das Frühstück seinem Mythos standhält? Die gebotene Auswahl geht, wie auch der obigen Beschreibung zu entnehmen, über das klassische Standard-Frühstück weit hinaus, ist kreativ und abwechslungsreich, die verwendeten Produkte (Beinschinken, Bergkäse, großartige Marmeladen, Dampflsemmerl und flaumiges Kürbiskernbrot) sind erstklassig, der Kaffee wie gewohnt über jeden Zweifel erhaben. Einen kleinen Einspruch müssen wir als Frühstücksrunde gesammelt bei den servierten Eiern erheben: Die hatten bei allen Bestellern am Tisch eine unterschiedliche und nicht immer auf den Punkt getroffene Konsistenz – das könnte aber auch ein reines Zufallsprodukt (Montagsmodell?) bei unserem Besuch gewesen sein.


Fazit: Wer sich etwas gönnen möchte und hartnäckig um Punkt 9 vor der Haustür steht, ist mit einem Frühstück im 220 GRAD sehr gut beraten. Und: Dank des immer wieder anders gestalteten Monatsfrühstücks kann man dies auch immer, immer wieder tun.


220 GRAD
Chiemseegasse 5
5020 Salzburg

Öffnungszeiten: Di-Sa 09.00-19.00 Uhr, Frühstück bis 14.00 Uhr


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  1. Ich möchte noch hervorheben, dass man ganz unkompliziert aus dem Monatsfrühstück auf Wunsch nur eine Komponente serviert hat, was leider in vielen anderen Betrieben oft nicht möglich ist. Nett wars, muss bald wiederholt werden. Liebe Grüße Claudia

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