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Gute Güter aus Salzburg: Geldbörsen & Co von ...

Gute Güter aus Salzburg: Geldbörsen & Co von Elfenklang

Werbung/Transparenzhinweis: Ich durfte mir eine elfenklang-Geldbörse mit nach Hause nehmen.

Menschen, die mich besser kennen, werden jetzt vermutlich sagen: Güte, bist du irgendwo angrennt? Das ist doch etwas viel Rosa für dich, oder? Zugegeben: Mein Leben findet normalerweise primär in Schwarz, Weiß und Grautönen statt. Dementsprechend wurden in meinem sozialen Umfeld diverse Augenbrauen gehoben, als ich vor ein paar Tagen mit einem neuen Geldtascherl angetanzt bin. Warum? Das wunderbare Stück, von dem diese Geschichte handeln soll, ist außen hellblau und innen rosa. Und: es stammt aus unglaublich charmanter Salzburger Produktion.

In einem versteckten Winkel in Schallmoos verbirgt sich nämlich das Atelier des Leder-Labels elfenklang, das seines Zeichens Geldbörsen, Planner und Handtaschen herstellt – und sich mittlerweile eine internationale Fangmeinde aufgebaut hat.

 

Weiße Wände, offene Dachdachkonstruktionen, pastellfarbene Möbel

Betritt man dieses großzügige Atelier, gelangt man in eine Umgebung, aus der Mädchenträume gemacht werden: Weiße Wände, offene Dachdachkonstruktionen, pastellfarbene Möbel, ein rosafarbener Kühlschrank, der Schnappatmung auslöst und mittendrin Nähmaschinen, Leder und ein kleiner Schauraum.

Herrscherin über dieses Refugium ist Pepe, die vor guten vier Jahren das Label elfenklang gegründet hat. Pepes Weg zu den pastellfarbenen Geldbörsen begann zwar bei einer rosaroten, vom ersten Taschengeld gekauften Nähmaschine, war aber nicht so geradlinig, wie man vermuten möchte. Von den Eltern angehalten etwas „Ordentliches“ zu lernen, entschied sich Pepe gegen den Besuch der Modeschule und für einen Beruf, der recht wenig mit rosa Leder zu tun hat: Sie wurde Scheidungsanwältin in München, ein Beruf, den sie ganze elf Jahre ausübte, bevor sie Paragraphen, Mandanten und die elterliche Vernunft ein für alle Mal an den Nagel hängte.

Anschließend ging es in eine ausgediente kreative Selbstfindungsphase. Die Erleuchtung kam dann eines Tages bem Einkauf im Kreativladen, wo sich Pepe eigentlich mit Filzwolle eindecken wollte. Am Weg zur Kasse stach an ihr doch ein ganz anderes Material ins Auge: Leder. Und: Es war Liebe auf den ersten Blick. Nach Anschaffung der ersten Leder-Nähmaschine war dann endgültig der Weg zu elfenklang geebnet. Die Produktion startete dabei ganz klassisch im Eigenheim. Arbeits- und Wohnzimmer wurden schnell zu klein und in den nächsten Jahren folgten insgesamt drei Umzüge von der eigenen Wohnung über ein kleines Büro bis hin zum heutigen Atelier und von München nach Salzburg. Ein kleiner Kulturschock, wie Pepe berichtet!

Zig Stunden an Schnittentwicklung flossen in das Produkt mit dem ausgeklügelten Ziehharmonika-Fachsystem

Von da an nahm elfenklang so richtig Fahrt auf. Mittlerweile arbeitet auch Pepes Mann, den sie liebevoll „Herr elfenklang“ nennt, im Betrieb und hat seine Skepsis vor der Farbe Rosa nun wohl vollständig über Bord geworfen. Die Produkte selbst werden heute in die ganze Welt verschickt, von Hawaii bis Neuseeland.

Das Herzstück des Sortiments ist dabei die elfenklang Ledergeldbörse. Zig Stunden an Schnittentwicklung flossen in das Produkt mit dem ausgeklügelten Ziehharmonika-Fachsystem, das es heute in fünf Größen zu kaufen gibt: Small, Medium, Large, X-Large und eine übergroße Variante für Gastronomiebetriebe. Angelehnt sind sie alle an die klassische Kellner-Geldbörse mit einem großen Münzfach, vielen Steckfächern für Karten und Scheine und gerade in der Large-Version so konzipiert, dass sich alles darin unterbringen lässt, vom Führerschein bis hin zum Handy. Ergänzt werden die Modelle mit einer in drei Stufen einstellbaren Schließe, die sich an jeden Füllungsgrad der Geldbörse anpasst.

Ich muss ja zugeben, ich hab mich bisher immer mit kleinstmöglichen Geldbörsen durchs Leben geschlagen, was zwar sehr platzsparend, aber gleichzeitig auch furchtbar unpraktisch sein kann – gerade, wenn man in einer kleinen Börse sämtliche Karten, Geldscheine und Münzen gleichzeitig unterbringen will. Der Umstieg auf eine elfenklang-Geldtasche im Format Large war für mich also ebenfalls ein gewisser Kulturschock – allerdings einer, den ich schnell verdaut habe. Mittlerweile ist das gute Stück meine stete Begleiterin und gerät hin und wieder gänzlich zum Handtaschenersatz, weil ich neben meinem Handy auch noch Lippenbalsam und Co. in den großzügigen Fächern unterbringe. Produziert wird sie übrigens in fast allen Farben des Regenbogens. Das Charmante dabei: Die meisten Geldtaschen sind außen unifarben und offenbaren erst beim Öffnen ihr buntes Innenleben, in das Pepe viel Hirnschmalz investiert, um die schmeichelndsten und attraktivsten Farbzusammenstellungen herauszufinden.

Wer nun glaubt, Pepes treue Fans würden sich mit einem Modell ihrer Geldbörsen zufrieden stellen, hat sich übrigens getäuscht: Mittlerweile gibt es eine rege Sammlergemeinde, die sich eine ganze Kollektion an bunten Geldbörsen von elfenklang zusammenstellt und diese je nach Lust, Laune und Jahreszeit einsetzt. Und: Wenn Pepe ihren Shop mit neuen Modellen bestückt oder eine neue Kollektion ankündigt, bricht hin und wieder ein richtiger Klick-Krieg aus, bei wem die neuen Stücke zuerst in den Warenkorb wandern. Bewähren tun sie sich bestimmt alle.

Die Produkte von elfenklang sind im hauseigenen Onlineshop erhältlich. Wenn Pepe Zeit hat, sind jedoch auch vereinzelt Besuche im Atelier möglich.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Pepe für die herzliche Führung durch ihr Atelier – und meine neue lederne Begleiterin, die ich nicht mehr missen möchte.

www.elfenklang.com


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