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Miele erfindet das Kochen neu. Und ich war dabei.*

Miele erfindet das Kochen neu. Und ich war dabei.*

*Werbung: Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Miele, die zum Ausdruck gebrachte Meinung ist jedoch meine eigene.

Seit ich vor der Herausforderung gestanden bin, mir eine neue und Küche einrichten zu dürfen, weiß ich: der Dschungel der Haushaltsgeräte ist ein dichter und vielfältiger. Da gibt es verschiedenste Technologien und Modelle, Hersteller und Preisklassen und das richtige Gerät für die persönlichen Vorlieben und Anforderungen zu finden, ist oft gar nicht so einfach. Ich muss zugeben: Ab einem gewissen Punkt im Planungsprozess bin ich ein bisschen in den Irrsinn gekippt und in Haushaltsgeräte-Abteilungen gestanden, wie ein Kind im Süßigkeitenladen. Oder kurz gesagt: hat man eine Vorliebe dafür, in der Küche zu stehen, kann die Optimierung der eigenen Geräteausstattung schon ein bisschen süchtig machen. Als dann vor ein paar Wochen eine Nachricht von Miele in meinen Postkasten geflattert kam, dass demnächst eine Weltneuheit für Küchenfreunde in Salzburg vorgestellt werden sollte, war mein Interesse natürlich sofort geweckt.

Das Geheimnis, um welche Innovation es dabei gehen sollte, wurde im Zuge eines Events im Salzburger Miele Center gelüftet, und: Was dort gezeigt wurde, ist ganz schön spektakulär.

Aber ich muss wohl noch ein wenig ausholen: Richtige Innovationen im Bereich der Kochgeräte gibt es eigentlich nicht alle Tage. Und damit meine ich solche, die die Zubereitung von Speisen völlig neu definieren. Die letzte große Innovation, die sich in unsere Küchen und Herzen hineingeschmeichelt hat, war vermutlich das Induktionskochfeld, das ich in meiner eigenen Küche nicht mehr missen möchte.

Einen ähnlichen Grad an Innovation bietet jenes Gerät, das Miele also vor ein paar Tagen im Walser Experience Center vorgestellt hat. Das gute Ding sieht aus wie ein Backrohr, lässt sich einbauen wie ein Backrohr, hat ähnliche Einsatzzwecke wie ein Backrohr – was es macht, ist von der Funktionalität eines Backrohrs aber grundverschieden. Der Miele Dialoggarer gart Lebensmittel und Backwerk nämlich nicht mittels Hitze, sondern mittels elektromagnetischer Wellen, die mit dem Gargut – und daher rührt auch der Name – in einem ständigen Dialog stehen. Die vom Gargut zurückgeworfenen Wellen werden vom Gerät gemessen, das weiters nur so viel Energie an die zuzubereitenden Speisen abgibt, wie diese wirklich benötigen, um perfekt auf Punkt gegart zu werden. Der Garprozess wird dadurch im Grunde auf den Kopf gestellt: Braten, Kuchen, Fisch, Brot und Co. werden quasi von innen nach außen gegart. Das bedeutet: nichts wird trocken, nichts kann verbrennen, eine Kruste gibt es nur, wenn man das Gerät spezifisch darauf einstellt und schneller geht der Garprozess obendrein.

So spektakulär, wie die neue Technik des Geräts hier klingt, so spektakulär war auch seine Präsentation. Niemand geringerer als Andreas Döllerer höchstpersönlich präsentierte den Funktionsumfang des Dialoggareres und kredenzte ein mehrgängiges Menü, das die Vorzüge des Geräts perfekt auf den Teller brachte. Spektakulärer Höhepunkt der Kochshow war dabei der in einem Eisblock gegarte Fisch. Da der Dialoggarer Speisen nicht per Hitze, sondern per Wellen gart, war der Fisch nach einer kurzen Runde im Gerät perfekt durch, das Eis aber immer noch gefroren. Klingt unmöglich, hat aber funktioniert.

Ein weiteres Highlight des Dialoggarers ist übrigens der Umstand, dass nicht nur ein Gericht gleichzeitig zubereitet werden kann, sondern gleich mehrere auf einmal. Fleisch und Gemüse können etwa zum gleichen Zeitpunkt in den Dialoggarer bugsiert werden, obwohl sie eigentlich unterschiedliche Garzeiten und Gartemperaturen haben – das Gerät wird nämlich auch damit fertig, zwei unterschiedliche Lebensmittelkomponenten zu gleichen Zeit auf Punkt zu garen. Hat man also Stress, Gäste oder Kinder zu versorgen, kann man das Menü, das später am Tisch stehen soll, auch getrost mal ein wenig vergessen.

Und: Dadurch, dass der Dialoggarer auf Kommando Brot und Gebäck auch krustenfrei zubereitet, können etwa auch eingefärbte Gebäckstücke ohne Farbverlust an der Außenschicht gebacken werden.

Wer jetzt wie ich ein großes Willhaben in den Augen leuchten hat, dem muss nun wohl noch das kleinere oder größere Manko am Dialoggarer mit auf den Weg gegeben werden: Zu haben ist er demnächst um etwa 8000 €. Aber: Wenn wir an die Technik des Induktionskochfelds zurückdenken, wurde die irgendwann schließlich auch ein bisschen leistbarer.


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  1. Hmm, das war bestimmt interessant. Unser neuestes Küchengerät ist ein Dampfbackofen. Auch sehr zu empfehlen, wenn man gerne kocht und bäckt, aber in der Anschaffung nicht mehr ganz so teuer 🙂

    LG Kathrin

  2. Susi

    10 Oktober

    Spannende Eindrücke. Wir haben uns den Dialoggarer auch genauer angesehen und sind der Meinung, dass hier durchaus ein neues Zeitalter eingeläutet wird: http://magazin.kuechenfinder.com/miele-dialoggarer-alle-infos-funktion-preis-kaufen-zur-koch-revolution-mit-m-chef-technologie
    Beste Grüße
    Susi

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