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Meine Capsule Wardrobe: Aus diesen Teilen besteht ...

Meine Capsule Wardrobe: Aus diesen Teilen besteht mein Minimalismus-Gwandkasten

Es mag euch aufgefallen sein, dass ich schon seit einiger Zeit nichts mehr zu meinem Projekt Capsule Wardrobe erzählt habe. Was das ist?

Sich eine Capsule Wardrobe zuzulegen bedeutet, die persönliche Garderobe am Reißbrett von vorne nach hinten durchzuplanen – und zwar so, dass ich möglichst wenige, möglichst hochwertige und möglichst gut untereinander kombinierbare Stücke darin befinden, mit denen man das ganze Jahr hindurch gut gekleidet ist, ohne sich großartig Gedanken zu Outfits machen zu müssen und ohne den eigenen sozialen und ökologischen Fußabdruck in puncto Mode allzu groß werden zu lassen.

Wie man das am besten anstellt, dazu habe ich euch vor ein paar Monaten bereits ein paar Tipps hinterlassen. Mittlerweile bin ich in meinen Erfahrungswerten ein bisschen weiter und hinterlasse daher allen, die es interessiert, ein kleines Inventar, womit ich mein tägliches Outfit so gestalte.

Meine Capsule Wardrobe besteht aktuell aus 50 Kleidungsstücken, die mich das ganze Jahr über begleiten. Minimalismusexperten unter euch werden nun vermutlich kurz mal mit Schnappatmung reagieren, da ja bekannt ist, dass die ideale Capsule Wardrobe aus maximal 37 Stücken besteht. Warum ich mich für eine Erweiterung entschlossen habe, dazu gibt es demnächst auch noch einen kleinen Erfahrungsbericht. Eins kann ich schon mal im Vorfeld sagen: Ich vermute ganz stark, dass das ursprüngliche Konzept der Capsule Wardrobe aus einer viel gemäßigterem Klimazone mit kleineren Waschmaschinen kam.

Nun geht’s aber los!

Das ist meine Capsule-Inventar:

 

8 Hosen:

  • 1 Mom-Jeans (FF)
  • 1 Skinny-Jeans
  • 1 graue Anzughose
  • 1 schwarze Anzughose
  • 1 dunkelblaue Anzughose
  • 1 schwarze Culotte
  • 1 helle Sommer-Culotte
  • 1 Paar schwarze Leggings (FF)

 

8 Kleider & Co:

  • 1 schwarzes Allround-Kleid mit kurzen Ärmeln
  • 1 ärmelloses schwarzes Kleid mit Stehkragen (FF)
  • 1 kleines Schwarzes (5J)
  • 1 Hemdblusenkleid
  • 1 schwarzer Jumpsuit
  • 3 Sommerkleider (FF) (FF)

 

9 Pullover und Cardigans:

  • 1 dünner dunkelgrauer Longpulli (5J)
  • 1 mittelgrauer Wollpulli (FF)
  • 1 dünner, grau melierter Pulli (2H)
  • 1 dünner hellgrauer Pulli mit Fledermausärmeln
  • 1 dicker, schwarzer Pulli (FF)
  • 1 dicker, wollweißer Aran Sweater (FF)
  • 1 schwarzer Cardigan (2H)
  • 1 grauer Cardigan (2H)
  • 1 grober, grau melierter Strickmantel

 

18 T-Shirts und Hemden:

  • 1 blaugestreiftes Hemd (2H)
  • 1 weißes Hemd mit Peter Pan-Kragen
  • 1 weiße Bluse ohne Kragen (FF)
  • 1 weiße Bluse mit Stehkragen
  • 1 blaugetupfte Bluse
  • 1 weißes T-Shirt mit kurzen Ärmeln (FF)
  • 1 graues T-Shirt mit kurzen Ärmeln
  • 1 schwarzes T-Shirt mit kurzen Ärmeln
  • 2 weiße T-Shirts mit langen Ärmeln (FF)
  • 1 graues Leinen-Shirt mit kurzen Ärmeln (FF)
  • 1 weißes Spaghettitop (5J)
  • 2 gestreifte T-Shirts mit langen Ärmeln
  • 1 gestreiftes T-Shirt mit kurzen Ärmeln (FF)
  • 1 durchsichtiges Streifentop (5J)

 

7 Jacken und Mäntel:

  • 2 Wintermäntel (rotkariert und grau) (2H) (5J)
  • 1 gelbe Lederjacke (FF)
  • 1 dunkelblauer Longblazer (FF)
  • 1 Dufflecoat (FF)
  • 1 gesteppte Übergangsjacke (FF)
  • 1 schlichter schwarzer Blazer (5J)

 

8 Paar Schuhe:

  • 1 Paar weiße Sneakers (2H)
  • 1 Paar schwarze Ballerinas
  • 1 Paar schwarze Pumps
  • 1 Paar rote Peep-Toes (5J)
  • 1 Paar schwarze Halbschuhe (FF)
  • 1 Paar graue Chelsea-Boots (FF)
  • 1 Paar Birkenstock-Sandalen (FF)
  • 1 Paar Winter-Boots (FF)

 

5 Taschen:

  • 1 naturfarbene große Satchel-Bag (FF)
  • 1 naturfarbene kleine Satchel-Bag (FF)
  • 1 schwarze Alltags-Handtasche, zur Clutch umfunktionierbar (FF)
  • 1 schwarze Cross Body Bag (FF)
  • 1 große Totebag zum Laptop-Transport (FF)

 

Ergibt: 50 Kleidungsstücke, 5 Handtaschen und 8 Paar Schuhe, mit denen ich das ganze Jahr gut durchkomme

(und einige Schals und Accessoires)

 

Legende:

(FF) = Fair Fashion
(2H) = 2nd Hand
(5J) = Schon mind. 5 Jahre lang im Kasten

Mit diesen Teilen gestalte ich, im Gegensatz zu vielen anderen Capsule Wardrobes, die man etwa auf Pinterest findet, nicht nur eine Jahreszeit, sondern 365 Tage im Jahr. Deswegen finden sich in meiner Aufzählung neben Wintermänteln auch Sommerkleider. Und: aufgrund Der Alljahrestauglichkeit meine Ausstattung setze ich bei den allermeisten Teilen auf den berühmten Zwiebellook. Wir lieben Schichten! Und: Wie das bei mir so funktioniert, darauf möchte ich in Zukunft bei meinen Fäschn-Posts einen kleinen Schwerpunkt legen. Und ich hoffe, damit treffe ich euer Interesse.


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  1. Ich muss mal endlich mein Kleiderschrank ausmisten xD aber mit einem stehe ich mit dir: Zwiebellook ist the best! Ich meine, da kann ich meine Sommerkleider mit ein Pulli, Strümpfe und Stiefel auch im Winter tragen! Zugegeben, alle meine Kleider sind „Sommerkleider“ xD

    LG, Rosie //Curvy Life stories

  2. Hannahh

    23 Oktober

    Super Interessant. Ich bin dauernd beim ausmisten meines Kleiderschrankes. Mittlerweile habe ich eine Menge an Kleidungsstücken erreicht mit der ich mich wirklich wohl fühle. ich habe aber keine Ahnung wie viele Stücke ich wirklich besitze. Alles untereinander kombinieren konnte ich eigentlich immer schon, da ich nur grau, schwarz, weiß und ein paar Farbklekse (vor allem Schals und Hemden).

    Liebe Grüße
    Hannah

  3. Sandra

    24 Oktober

    Sehr guter Beitrag! Wie gerne würde ich meinen Schrank mal ausmisten und nicht immer zu H&M rennen und neue Teile shoppen..
    Mit den Pinterest Boards konnte ich nie wirklich viel anfangen, die waren doch irgendwie nicht umsetzbar für mich.
    Aber mit deiner Inspiration starte ich glaub ich mal einen Shpock/Kleiderkreisel Verkauf.

    Was mich aber interessieren würde: da du ja jetzt alles hast, gehst du überhaupt noch Shoppinggelüsten nach oder gibst du dein Geld (idealerweise) für wichtigere Dinge aus? =)

    Liebe Grüße
    Sandra

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