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Rezept: Pasta mit (frischen) Erbsen, Pinienkernen ...

Rezept: Pasta mit (frischen) Erbsen, Pinienkernen und Rosmarin

Ich glaube, ich weiß, warum man so selten mit frischen Erbsen kocht. Beziehungsweise: Ich habe zwei Theorien. Die erste: Frische Erbsen gibt es nun mal bloß eine kurze Zeit im Jahr und diejenigen Damen und Herren, die sie gerne auf dem Teller hätten, müssen wahlweise Glück und die Dinger im Biokisterl haben, oder frühmorgens auf die Schranne pilgern. Die zweite: Hat man weiters das Glück über einen Garten zu verfügen, landen die frischen Erbsen direkt aus der Schote meist relativ schnell direkt von der Staude in irgendwelchen Kindermündern. Zumindest war das bei Mutters Erbsenranken immer so – und gut hat’s geschmeckt.

Genau aus diesem Grund kann man dieses Rezept hier nicht nur mit frischen Erbsen machen, sondern auch mit tiefgekühlten. Die dürfen dann etwas länger in die heiße Pfanne und schmecken nicht ganz so frisch, sind dafür aber das ganze Jahr über verfügbar. Und das, das hat schließlich auch seine Vorteile.

Man nehme:

  • 200 g Pasta (hier: Dinkel-Spaghetti, besser wären kleinere Nudeln, etwa Orchiette)
  • 100 g frische Erbsen (oder TK-Erbsen, kurz in heißem Wasser aufgetaut)
  • 1/2 Schachtel Frischkäse oder Kräuterfrischkäse
  • 20 g Pinienkerne
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 Stängel Rosmarin
  • Salz und Pfeffer

 

So geht’s:

1. Die Pasta in viel Wasser al dente kochen, ein wenig vom Kochwasser aufheben.

2. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl goldbraun rösten.

3. Rosmarinnadeln vom Stängel zupfen und fein hacken, die Erbsen auslösen, den Knoblauch fein hacken.

4. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Erbsen kurz darin schwenken. Knoblauch und Rosmarin zufügen und kurz durchbraten, dann mit dem zurückgehaltenen Nudelwasser ablöschen.

5. Den Frischkäse unterheben und zu einer sämigen Sauce verkochen lassen.

6. Die Nudeln unter die Sauce heben, mit Pinienkernen bestreuen und sofort servieren.

Das hat gedauert: 15 Minuten


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