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Rezept: Karamell-Marillen-Schnecken. Und: Sieg geg...

Rezept: Karamell-Marillen-Schnecken. Und: Sieg gegen den Endgegner!

07Ich muss ja eines zugeben: Ich bin ganz, ganz schlecht, wenn es um Germteige geht. Und wenn ich schlecht sage, dann meine ich: steinharte Klumpen, die nicht einmal post Kaffee-Eintunkung nach etwas einigermaßen Essbarem aussehen. Kennt ihr die Szene aus „About a Boy“, in der eine Ente mit einem Stück Brot erschlagen wird? Ihr wisst, was ich meine.

 

Warum ich hier trotzdem Germteigschnecken kredenze? Des Grund dafür hat einen Namen: mein neuer Backofen. Wie manche von euch vielleicht wissen mögen, bin ich in den letzten Wochen umgezogen und durfte mit einen neue Küche einrichten. Und mit dieser neuen Küche zogen auch neue Küchengeräte in den Haushalt Güte ein. Und nachdem mich beim Haushaltsgerätekauf der blanke Wahnsinn gepackt hat, besitze ich jetzt eine Geschirrspüler, der die verbliebende Spülzeit auf den Fußboden projiziert, einen Induktionsherd, bei dem mir nie wieder die Milch anbrennen kann (Gloria in Excelsis Deo!) – und einen neuen Backofen, der eine sogenannte Gärstufe hat. Und die ist eigens dazu da, Germteige aufgehen zu lassen. Geil, oder? Aufgrund dieser wunderbaren Errungenschaft im Küchengeräte-Repertoire musste der Endgegner daher natürlich sofort neuerlich angegangen werden. Und, was soll ich sagen, Leute, ich kann jetzt Germteig. Was die Technik nicht alles kann!

Das erste Germteig-Experiment waren dabei diese schnellen Karamell-Marillenschnecken, die nur auf den ersten Blick komplex wirken, eigentlich aber völlig einfach sind. Angelehnt sind sie an das klassische Puddingschnecken-Rezept von Dr. Oetker, gemacht werden sie folgendermaßen:

Man nehme:

Für den Teig:

  • 100 g Butter
  • 125 ml Milch
  • 1 Pkg. Trockengerm
  • 500 g Mehl
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 50 g Zucker

 

Für die Fülle:

  • 1/2 Pkg. Karamell-Puddingpulver
  • 1/2 Pkg. Vanillepuddingpulver
  • 40 g Zucker
  • 300 ml Milch
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 3 EL Marillenmarmelade

 

So geht’s:

1. Die Milch in einem Topf erwärmen und die Butter darin schmelzen, dann abkühlen lassen, bis alles nur noch lauwarm ist.

2. Das Mehl mit dem Trockengerm vermischen und mit der Milchmischung, Zucker, Vanillezucker und Eiern zu einem glatten Teig verkneten (bei mir macht das die Küchenmaschine). An einem warmen Ort zugedeckt ca. 30 min gehen lassen.

3. In der Zwischenzeit die Milch für die Fülle zum Köcheln bringen. Puddingpulver, Zucker und ein paar EL der Milch glatt rühren und dann mit einem Schneebesen unter die heiße Milch rühren. Noch einmal aufkochen lassen, dann die Hitze zurückdrehen und so lange weiter rühren, bis die Masse beginnt einzudicken. Anschließend den Pudding abkühlen lassen (dabei der Versuchung widerstehen ihn zu warm weiterzuverarbeiten).

4. Den Teig noch einmal durchkneten und in zwei Teile teilen. Jedes Teil längsrechteckig ausrollen, dünn mit Pudding bestreichen und von der Schmalseite an einrollen. Das kann eine Sauerei sein, damit muss man jedoch leben.

5. Von der Teigrolle fingerdicke Scheiben abschneiden und mit Respektabstand voneinander auf ein Backblech setzen.

6. Noch einmal rund 30 Minuten gehen lassen, dann bei 180°C ca. 15 Minuten backen.

7. Noch heiß mit Marillenmarmelade bestreichen.

Das hat gedauert: 30 min plus 1 Stunde Gehzeit

 


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  1. sarah

    26 August

    ich bin zwar keine so süße aber ich hab bei meinen herzhaften teiggerichten auch lange gekämpft bis ich den backdreh raus hatte (war jedoch alles ohne umzug oder neue geräte :D)

    hast du dich also schon schön einge(backen^^)lebt in den neuen 4 wänden .? freu mich schon auf erste küchenbilder 🙂
    alles liebe

    ps: dank dir/deinem post starte ich heute mit einem heiligen ohrwurm in den tag ;D gloria in excelsis deo . sing! 🙂

    • Hallo Sarah! Hahahaha – was so alles einen Ohrwurm verursachen kann 🙂
      Wir haben uns schon ganz gut eingelebt, danke der Nachfrage! Obwohl wir aktuell noch in einem ganzen Meer aus Umzugskartons hausen. Die Küche ist noch nicht ganz fertig, aber ich hoffe, dass es bald soweit ist und dann gibt’s bestimmt auch eine kleine Tour!

      Alles Liebe

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