Frühstück im Ludwig Salzburg

Meine sehr verehrten Damen und Herren, wenn ihr in Salzburg etwas besonders gern macht, dann ist das wohl frühstücken Gehen. Darüber geben nicht nur die Klickzahlen dieser paar Quadratmeter Internet Auskunft, sondern auch die schiere Unmöglichkeit, ohne Reservierung einen Wochenends-Frühstückstisch in den städtischen Lokalen und Cafés zu ergattern.
Eines jener Etablissements, in dem man zu praktisch jeder Tageszeit reservieren sollte, ist dabei der Ludwig, seines Zeichens eigentlich Burgerbrater – und seit einiger Zeit auch Createur von sehr, sehr feinem Frühstück. Und um das soll es hier auch gehen.

Jeder Instagram-Hipster (m/w), der etwas auf sich hält, frühstückt Avocado. Das ist ungeschriebenes Gesetz. Ok, alternativ geht vielleicht auch noch kunstvoll inszenierter Porridge durch, oder pochierte Eier auf irgendwas. Wer zu faul (oder im Falle der pochierten Eier zu untalentiert) ist, sich des urbanen Bobos liebste Frühstücksspeisen selbst anzurichten, darf in Salzburg mittlerweile aufatmen: Die Frühstückskarte des Ludwig liest sich wie das Food-Inventar eines Instagram-Models. Und: Es schmeckt dabei auch noch ganz wunderbar.

Neben den verpflichtenden Eggs Benedict und Eggs Florentine lächelt dem frühstückshungrigem Salzburger jedweden Geschlechts hausgemachtes Granola von der Karte entgegen, daneben stehen Peanutbutter-Banana-Sandwiches Modell „Elvis“, veganes Hummus-Brot, Smoothies oder warmer Porridge mit Milch und Honig.

Die Ginger und ich haben uns beim gemeinsamen Frühstücksdate für das Hipster-Grundnahrungsmitttel Avocadobrot entschieden, das mit viel cremigem Frischkäse und Sprossen auf den Teller hüpft, dazu gab es hausgemachte Baked Beans in fruchtiger Tomatensauce mit pochiertem Ei und knusprigem Bacon im Glas, weichgekochtes Ei, Brioche-Buns und schlussendlich den besten French Toast, den wir kennen und der in so großen Portionen serviert wird, dass wir ihm zu dritt zu Leibe rücken mussten. Die Herkunft der Zutaten des Ludwig-Frühstücks kann man dabei auch mit gutem Gewissen betrachten: Der Bio-Anteil ist hoch, die Eier kommen ausschließlich von glücklichen Bio-Hühnern.

Zum Runterspülen gibt es dazu feinen, bayerischen Dinzler-Kaffee und Tee vom Rauter aus Innsbruck. Und wer schon zum Frühstück Lust drauf hat, bestellt eine der hausgemachten Ludwig-Limos.

Übrigens: Finanziell gesehen steigt man beim Ludwig-Frühstück trotz der aufwändigen Karte relativ glimpflich aus. Die Portionen sind groß bemessen und laden zum Teilen ein, ein schmälerer Esser hat oft schon mit einem Frühstücks-Item genug (French Toast, der drei Leute satt macht um 4,90.-, Baked Beans, pochiertes Ei und Bio-Bacon im Glas um sehr satt machende 4,90.-, ein ganzes Jausenbrett voll Avocado-Brot um 3,80.-).

Angeboten wird das Ludwig-Frühstück übrigens nur am Samstag und Sonntag – und reservieren ist Pflichtübung!

Ludwig – Das Burger Restaurant
Linzer Gasse 39

Frühstück: Sa und So ab 09.00 Uhr

Transparenz: Uns wurde ein Ludwig-Frühstücksgutschein kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Die kund getane Meinung ist meine eigene. 


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  1. Elisa

    4 Juli

    Interessant, denn als ich letztens dort war, war das um ehrlich zu sein alles eher mäßig und das Talent, ein pochiertes Ei zu zaubern, lag bei dem der meines zubereitete leider auch nicht vor 😁 Jedenfalls scheints nun, als müsste man dem ganzen nochmal eine Chance geben 😊

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