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Meine Leserschaft hat mich in die Arme des Daimler...

Meine Leserschaft hat mich in die Arme des Daimler’s Bar & Grill getrieben

Disclaimer: Dieser Artikel entstand aus Gründen (siehe unten), wurde jedoch nicht von Daimler’s Bar & Grill bezahlt. Auf meinen Burger wurde ich eingeladen. Vielen Dank dafür!

Es war im November anno domini 2014, da wurde mir eine Sache klar: Mit Burgern ist nicht zu spaßen. Zu jenem Zeitpunkt ging nämlich mein allererster Artikel zum Burgeressen in Salzburg online, er war einer meiner erfolgreichsten Beiträge bis dato – und ich bekam ganz ordentlich eine gescheuert. Also, rein vom Leserfeedback her. Mein Vergehen? Ich hatte in meiner Liste von 5 vorgestellten und subjektiv ausgewählten Burgerschuppen das Daimler’s nicht eingebaut. Was ich da an Kommentaren, Emails, Wortmeldungen und Nachrichten bekam, die teilweise schon recht unter der Gürtellinie waren, das versetzt mich heute noch in Staunen. Und ich hätte eigentlich wissen müssen, dass ich bei meinem zweiten Artikel über Burger in Salzburg im Jahr 2015, in dem weitere vier Lokale vorgestellt wurden, doch endlich das Daimler’s hätte aufnehmen sollen. Die Watschen, die ich mir anschließend erneut einholte, war wohl ein klassisches Eigentor. Etwas noch vorne in der Zeit, wir schreiben das Jahr 2017 und ich fasse die beiden historischen Burgerartikel in einen neuen zusammen. Mit welcher Fehlstelle? Richtig, das Daimler’s kommt nicht vor. Und was darf ich mir wieder abholen? Richtig, eine Gnackwatschen.

Liebes Daimler’s eines muss man dir ganz außerhalb deiner Speisekarte lassen: Du hast wahnsinnig treue und teilweise etwas rabiate Fans, also musst du wohl irgendetwas richtig machen. Und dieses irgendwas, das habe ich mir kürzlich ausführlich erklären lassen – von Chef und Chefkoch persönlich und (ganz ungewöhnlich für meine Daimler’s-Besuche) bei Tageslicht.

Auf die Gefahr hin, dass jemand von euch nicht so genau wissen sollte, von welchem Fixstern am Salzburger Burgerhimmel ich gerade rede: das Daimler’s ist eine beliebte Bar samt angeschlossenem Burger- und Grilllokal am Giselakai und es serviert als solches seit geraumer Zeit und bis in die frühen Morgenstunden Burger, Steak und Co. Aufgrund jener Lage und der trinkfreudigen Öffnungszeiten kannte ich das Daimler’s daher auch primär von betrunkenen und kameralosen Besuchen zu nachtschlafender Stunde. Und daher war es erstmal unendlich ungewohnt, die heiligen Hallen bei Tageslicht zu sehen. Die Erkenntnis: Auch, wenn die Sonne am Himmel steht, ist das Daimler’s ein Diner im klassisch amerikanischen Stil – und es hat eine der wohl besten Ausblicke auf das Stadtpanorama, über die sich ein Salzburger Lokal überhaupt freuen kann.

Auf der Burgerkarte hüpft dem werten Besteller eine ziemliche Wucht an verschiedenen Burgerkreationen entgegen: vom klassischen Cheeseburger über den fernöstlichen Asia-Burger, Kreationen mit Shrimps oder Prosciutto, Blauschimmelkäse oder Ananas. das Angebot wechselt dabei regelmäßig, je nach Marktangebot und Laune in der Küche.

Wieso man als Bar auf die Idee kommt, eine vollwertige, hausgemachte Burgerselektion anzubieten? Einfach erklärt: Mit einem Küchenchef, der zwar eigentlich ein originaler Lehener ist, aber Teile seiner Karriere in den USA und dort in der gehobenen Gastronomie verbracht hat, liegt es fast nahe, den aufkeimenden Trend des hochwertigen Fast Foods nach Österreich zu bringen. Das Jahr ist 2009, die Gästereaktion auf die Burger, die man damals maximal aus der McDonalds-Tüte kannte, eine eher verhaltene. Die Idee, hochwertige Burger abseits von Systemgastronomieküchen anzubieten, ist also eine gute, die Welt aber vielleicht noch nicht bereit dazu. Trotzdem hält man dem Fleischlawerl-im-Brot die Stange und kocht qualitätsbewusst weiter, bis das Gästebewusstsein nachzieht. Und, dass das funktioniert hat, dafür sind die Fanboys in meinem Kommentarbereich Beweis genug.

Apropos Qualitätsbewusstsein: Mit den Burgerzutaten nimmt man es im Daimler’s auch besonders ernst. Das Fleisch kommt vom Schrannen-Bauern und wird täglich geliefert (ab und zu sogar in Form von immer schnell ausverkauftem Angus-Rind), das Brot stammt aus der Bäckerei Rößlhuber, die Kartoffeln für die Pommes stammen aus dem Weinviertel und werden handgeschnitzt, bevor sie in der Fritteuse landen, die Saucen sind hausgemacht. Und das schmeckt man auch.

Übrigens: Die Daimler’s-Burger gibt’s nicht nur im Lokal am Giselakai, sondern auch aus dem hauseigenen Foodtruck. Der steht an wechselnden Orten, kann für Veranstaltungen gebucht werden und verköstigt auch außerhalb von Fortgeh-Zeiten.

Daimler’s Bar & Grill
Giselakai 17
5020 Salzburg

Daimler´s Bar: täglich 19.30 – 04.00
Diner: täglich 19.30 – 02.00
und am Wochenende bis 4.00


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  1. … Und wie hat’s nun geschmeckt? 😜

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