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Fair Fäschn: Die uns den Schatz des Wahnsinns zeig...

Fair Fäschn: Die uns den Schatz des Wahnsinns zeigen (mit Verlosung!)

Meine sehr geehrten Damen und Herren, dieser Beitrag besteht aus zwei Themen. Erstens: Altes Gwand. Zweitens: Schnürlregen. Wie die zwei zusammenpassen? Das überlege ich mir während des Tippvorgangs. Los geht’s.

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Es ist nämlich so: Der Fäschn-Beitrag, den ich hiermit vorlege, ist der erste seit mehreren Monaten und das hat mehrere Ursachen. Einerseits hatte ich aus Gründen des vollen Terminkalenders schlicht keine Zeit, mich durch die Salzburger Gassen und vor der lieben Fabiennes Kamera zu winden, andererseits gibt es seit Monaten keine Neuzugänge in meinem primär fairen und mittlerweile relativ minimalistisch ausgestatteten Gwandkasten.

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Was tut die Gute Güte also? Sie legt ein paar alte Schrankleichen an. Die Bomberjacke, die ich hier spazierentrage und deren Schnitt grad wieder ziemlich en vogue ist, die ist nämlich schon diverse Jahre alt. Stammen tut sie aus einer Special-Edition-Kollektion von H&M und ist (sofern ich mich erinnern kann) aus Recyclingmaterial gefertigt. Als ich sie mir damals (ich vermute, es dürfte um das Jahr 2012 gewesen sein) gekauft habe, war das Thema faire Mode noch dezent neu und Bomberjacken trug anno dazumal quasi niemand. Aus jenem Grund erntete das geblümte Jäckchen auch allerorts erhobene Augenbrauen, so man es ausführte. Immer weiter im Gwandkasten nach hinten wandernd war es dann irgendwann aus den Augen, aus dem Sinn, bis ich es kürzlich auf einem Zum-Flohmarkt-Stapel wiederentdeckte. Und siehe da: Der Spruch, dass alles mal wieder tragbar wird (ja, Mom-Jeans, ich schiele in eure Richtung), wenn man es nur lange genug aufbewahrt, der bewahrheitet sich doch immer wieder.

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Und: Gerade, wenn es um das Thema faire und nachhaltige Mode geht, ist das lange Aufbewahren und Tragen von einzelnen Stücken ja ein ziemlich schönes, denn: Egal, wie fair und nachhaltig etwas produziert wird, schlägt dessen Öko- und Sozialbilanz doch nie jene eines Teils, das man eh schon im Kasten hat.

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Nachdem mir nun immer noch keine elegante Überleitung zum Thema Schnürlregen eingefallen ist, krache ich nun im zweiten Teil dieses Beitrags einfach mit der Tür ins Haus. Weil: Der Schnürlregen ist Salzburg ja ein ziemlicher Dauerbrenner und gehört ungefähr so sehr zum Stadtbild, wie die Festung oder die Touristenpulks, die sich tagtäglich durch die Getreidegasse wälzen. Um dieser, euphemistisch gesprochen, „himmlischen Salzburger Sehenswürdigkeit“ auch gut gewappnet entgegentreten zu können, hat sich das gute Salzburg Museum anlässlich der diesjährigen Landesausstellung was ganz Besonderes einfallen lassen. Passend zu den Themen der Ausstellung ließ man in ultra-limitierter Auflage wunderhübsche Regenschirme in drei Varianten produzieren. Die guten Stücke mit den einprägsamen Aufschriften „Schatz“, „Utopie“ und „Vision“ kann man zwar leider nicht käuflich erwerben, dafür aber an dieser Stelle gewinnen!

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Gewinnspiel

Du hättest gerne einen großen, mächtigen, dem Schnürlregen trotzenden, schneeweißen Salzburg-Museum-Schirm? Dann gewinn doch einen! Was du dazu tun musst?

Bilde einfach einen mehr oder weniger sinnvollen und/oder originellen Satz mit einem der drei Worte „Schatz“, „Utopie“ oder „Vision“ (je nachdem, welchen Schirm du gerne hättest) und poste ihn mir hier oder beim entsprechenden Facebook-Post in den Kommentarbereich. Die besten 3-6 Kommentare gewinnen!*

Ich wünsche viel Spaß, Glück und Kreativität und ende mit meinem traditionellen Karma-Check:

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Der Karma-Breakdown

Bomberjacke: H&M, einige Jahre alt (+1)
Shirt: Muji, aus Biobaumwolle (0)
Jeans: Monkee Genes, bio und fair (+1)
Schuhe: &other stories (-1)
Tasche: Fräulein Flora Stadtteil-Beidl, produziert in den Geschützten Werkstätten Salzburg (+1)
Ring: Etsy, handmade (+1)
Fingercuff: Eine Welt Laden, fair (+1)
Ohrringe: COS (-1)
Sonnenbrille: H&M Herrenabteilung (-1)

Karma-Bilanz: +2

Schirm: Salzburg Museum

Salzburg-Kulisse: Salzburg Museum, Neue Residenz
Tocotronic-Zitat
Fotos: Fabienne Roth Photography

 

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* Teilnahmeberechtigt sind volljährige Personen mit Wohnsitz in Österreich, die Übergabe der Schirme findet in Salzburg statt. Die Gewinne können nicht in bar abgelöst werden, die Schirme können nicht postalisch verschickt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmeschluss ist der 23.6.2016.


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  1. Isabella

    17 Juni

    to pie or U to pie. That’s the question.

  2. „Schatz, ich fürchte deine Vision von einem Salzburg ohne Schnürlregen wird immer eine Utopie bleiben!“ – Ha! Schwer sich für einen Schirm zu entscheiden, muss man auch nicht, wenn Wortspielereien zu den liebsten Beschäftigungen gehören… Gnaa, da fällt mir auf: Ich wohne gar nicht in Österreich. Aber für einen der schönen Schirme würde ich direkt mal vorbei kommen, wo es beim Salt and the City vor ein paar Wochen schon nicht geklappt hat… Und: Sehr, sehr tolles Outfit! Alles Liebe, Constanze

  3. Theresa

    17 Juni

    Ein Regenschirm ist in Salzburg ein richtiger „Schatz“ – ein wertvolles Gut, das man immer dabei haben sollte, weil es für einen da ist, wenn alles kurzzeitig grau und trüb erscheint. Und da ich seit Jahren mit kaputten Regenschirmen durch Salzburgs Regen laufe, bin ich gespannt (wie ein Regenschirm ;P), ob ich diesen Gewinn erhalte und endlich geschützt durch die Stadt schlendern kann.

  4. Alexandra

    17 Juni

    Vision. Division, Revision, Provision, Eurovision, Television, Audiovision, Intervision, Multivision, Horrorvision, Supervision, Retrovision, … Irgendeine habe ich bestimmt.

  5. Birgit

    19 Juni

    BeSCHATZe mich vor dem Salzburger Platzregen ☔😜☔

  6. Barbara Lechner

    19 Juni

    Um den Schnürlegen richtig zu genießen, braucht man lediglich einen „Schatz“ zum Regen drüber fließen!

  7. Julia K.

    19 Juni

    Es ist keine Utopie, die Vision eines unendlich wertvollen Schatzes, der nur vom eigenen Ich entdeckt werden kann.

    Alle drei sind wunderschöne Begriffe und inspirieren sich zum Zusammenbauen.

    Danke für den schönen Blog!

    Alles Liebe,
    J.

  8. Pez

    19 Juni

    Schatz! Es regnet – gib mir meinen neuen Schirm 😀

  9. Eva Nilla

    19 Juni

    eine:
    V-orstellung von der Zukunft
    I-m Französischen bedeuted es „Traum“
    S-ehkraft im Englischen (unter anderem)
    I-n manchen Wahrsagerkugeln zu finden
    O-ft auch gleichgesetzt mit „strategischem Ziel“
    N-eue Wege beschreiten

    Außerdem ist der Schirm sicher auch „a vision of delight“ 😉

  10. Meine Vision von einem Salzburg ohne Schnürlregen wird wohl stets eine Utopie bleiben. Schön beschirmt ist das aber nur noch halb so schlimm 😉

  11. Klara

    19 Juni

    Sing: „Ich habe meinen Schatz gefunden und er trägt Schirm als Name.“ Der Regen macht ihm nix, deshalb brauch ich ihn bei diesem Wetter fix.

  12. Lisa

    19 Juni

    Der größte Schatz auf Erden ist, so sagt man, von jemandem geliebt zu werden.
    Doch wer in Salzburg wohnt der weiß, der größte Schatz kann auch was kleines sein, ein neuer Regenschirm zum Beispiel, so einer wär doch ganz fein.
    Denn wehe, man zieht ohne los,
    ist die Freude gar nicht groß,
    wenn man auf dem Domplatz steht
    und so in den Himmel sieht.
    Man merkt es fängt zu tröpfeln an,
    aber auch, dass man sich nicht mehr helfen kann.
    Man zieht weiter, denkt sich „Augen zu und durch“,
    irgendwie steh ich das schon durch.
    Um diese Situation künftig zu vermeiden und weil ich möchte, dass mich alle um den Schirm beneiden,
    wär ich super happy, wenn mein kleines Gedicht gefällt und sich der Schirm künftig in meiner Hand den Salzburgern zur Schau stellt.

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