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Fäschn: So verbrachten wir die Zeit mit dem Gefühl...

Fäschn: So verbrachten wir die Zeit mit dem Gefühl von leichtem Schwindel

Die gute Frau Ginger vom gleichnamigen Blog hat kürzlich der digitalen Welt erzählt, dass es in der Zwischenzeit auch in Salzburg so eine gewisse Hipster-Uniform gäbe. Oversized-Mäntel, weiße Sneakers, Haarknödel mitten am Kopf, zur Garnierung eine Hornbrille und einen Massivschal. Laut ihr kommen so quasi alle halbwegs erstzunehmenden pseudo-urbanen Sojalatte-Konsumenten so daher. Und da selbiger Dresscode mittlerweile sogar in Esbitschi angekommen ist, der Stadt, in der sich alle noch immer begeistert Burger hinter die Kiemen stopfen, während dieser Trend im Rest der Welt mittlerweile echt schon mehr als over ist, heißt wirklich was. Und zwar, dass dieser Look seinen Zenit wohl schon weit überschritten hat.

Fäsch Matze März 2016 (1 von 21)

Zum Zeitpunkt meiner Bewusstwerdung dieses Umstands stand ich übrigens gerade im Andräviertel herum und war kurz davor, meiner besseren Hälfte zu befehligen, vorliegende Fotos anzufertigen. Beim rasch kontrollierenden Blick an meiner Selbst hinab, kam ich mir dann kurzfristig etwas ertappt vor (zu beobachten anhand des dezent skeptischen Blicks oben).

Mätze Fäschn 2

Wie der scharfsinnige Beobachter vielleicht schon entdeckt hat, hab ich meinen Luxusleib nämlich akkurat in folgendes gehüllt: einen Oversized-Mantel, weiße Sneakers und einen Massiv-Schal. Schämen sollte ich mich. Meine Hornbrille hab ich übrigens etwa 2 Sekunden vor dem Anknipsen der Kamera in hohem Bogen von mir geworfen. Um ganz sicher zu gehen, versteht sich.

Fäsch Matze März 2016 (17 von 21)

Zu meiner Verteidigung: Das Zeug ist echt bequem. Und immerhin tänzle ich auf vorliegendem Bildmaterial nicht über den Prenzlauer Berg, sondern durch die Hubert Sattler-Gasse. Und für hiesige Verhältnisse passen die Klamotten wohl hoffentlich noch. Muss ja nicht jeder Avantgarde sein, schon gar nicht in good old SBG. Was auch etwas für sich hat, irgendwie.

Nach der Fotostrecke wartet der übliche Karma-Check und das Tocotronic-Zitat auf euch. Schönes Scrollen!

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Der Karma-Breakdown

  • Mantel: COS via Kleiderkreisel (+1)
  • Cardigan: COS (-1)
  • Shirt: Stanley&Stella, bio und fair (+1)
  • Hose: Muji, aus Biobaumwolle (0)
  • Schuhe: Veja, bio und fair (+1)
  • Tasche: 3wunder, Handmade in Salzburg (+1)
  • Schal: Muji (-1)
  • Gürtel: 3wunder, Handmade in Salzburg (+1)
  • Ohrringe: DIY (+1)

Karma-Bilanz: +4

 

Salzburg-Kulisse: Hubert Sattler-Gasse

Tocotronic-Zitat

Fotos: Matthias Gnigler, Carolina Hubelnig

 

Fäsch Matze März 2016 (20 von 21)


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  1. Ich weiß gar nicht, weshalb ich so selten hier bin.. Dein Karma-Breakdown lässt mich immer wieder schmunzeln! Ich versuche auch gerade einfach etwas bewusster durchs Leben zu gehen und da steht die Kleidung natürlich auch auf der Liste. Es ist nur schade, dass man das meiste nur online findet. Das schränkt das Shoppen in der Stadt dann doch ganz schön ein – zumindest habe ich die Erfahrung bis her gemacht.

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