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Rezept: Chiapudding mit Kokos und Erdbeeren. Ergrü...

Rezept: Chiapudding mit Kokos und Erdbeeren. Ergründung eines Hypes.

Zugegeben: Es gibt Food-Trends die kann ich einfach nicht nachvollziehen. Gefühlsmäßig wird alle paar Monate eine neue, möglichst exotische und möglichst schräg aussehende kulinarische… Entität gehyped, aufgrund ihrer überragenden Wirkstoffe zum Superfood erklärt und von jeder virtuellen Person, die auch nur irgendwas auf sich hält, kiloweise verschlungen. Ist ja bestimmt gut für die Haut/Figur/Verdauung/seelische Ausgeglichenheit, sagt man. Bei Superfoods scheint ja ohnehin der Grundsatz zu gelten: Von je weiter her das Zeug kommt, desto besser muss es sein. Besonders potent, sind dabei Gewächse aus dem Regenwald, aus Afrika oder den Anden. Or so they say.

chiapudding erdbeeren (3 von 7)

So gesehen bei Quinoa (bitte den Artikel hinter dem Link lesen) – oder aktuell bei Chiasamen. Die erfüllen sämtliche der oben genannten Kriterien, kommen aus Südamerika, wurden schon von den Maya verspeist, schauen im aufgequollenen Zustand etwas so aus, wie Froschlaich und können von jedem Koch-Noob in eine essbare Konsistenz gebracht werden. Also: Nachdem die Gutegüte sich ja fast alles einmal persönlich anschauen mag, das ihr auf den ersten Blick nicht ganz geheuer ist, hat sie sich ein Packerl Chiasamen gekauft (die es jetzt tatsächlich auch schon beim Billa gibt) und damit experimentiert. Rausgekommen ist ein frühstücks- oder desserttauglicher Erdbeerpudding (der nicht wie die meisten seiner Kollegen vegan oder zuckerfrei ist). Das Rezept? Ist deppeneinfach.

chiapudding erdbeeren (7 von 7)

Man nehme (pro Person):

  • 1,5 EL Chiasamen
  • 1 EL Kokosflocken
  • 200 ml Milch
  • 1 EL Zucker
  • 1 Msp. Vanille
  • 1 große Hand voll frischer, aromatischer Erdbeeren (Aus Österreich. Das Chia ist eh schon aus Brasilien)

 

chiapudding erdbeeren (6 von 7)

 

Und so geht’s:

Ok. Die Anleitung ist eigentlich lachhaft: Milch, Chiasamen, Kokosflocken, Zucker und Vanille in einem Schraubglas verrühren und mehrere Stunden – eventuell über Nacht – im Kühlschrank quellen lassen. Anschließend mit mundgerecht zusammengeschnippelten Erdbeeren garnieren und genießen.

Nun, was soll ich sagen. Das Zeug überzeugt vor allem aufgrund seiner Einfachheit in der Handhabung. Flüssigkeit draufschütten, warten, fertig. Und es ist enorm geschmacksneutral, eignet sich also bestens als neutrale (wenn auch etwas glibberige) Grundlage für kulinarische Experimente in jede erdenkliche Richtung. An die Konsistenz muss man sich vielleicht erst gewöhnen – beschreiben ließe sie sich etwa als Glibbermasse mit hartem Kernchen. Ein wenig wie Sagoperlen mit etwas mehr Biss. Herr Gutegüte hat meine Puddingexperimente jedenfalls begeistert in sich hineingeschaufelt. Aber der isst ja auch fast alles.


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  1. Jaja die Erdbeer-Mania! 🙂 Habs heute schon auf Instagram bewundert! 😉

    Liebe Grüße,
    Verena
    whoismocca.com

    • Liebe Verena,
      ja, es scheint tatsächlich der Erbeerwahn ausgebrochen 😀
      Liebe Grüße
      Caro

  2. Ja ist er! Erdbeeren! <3

    Bin zugegeben auch ein Chia-Fan, aber ich schmeiss das Zeug immer ins Müsli 😀

  3. […] caro spricht das aus, was ich mir schon lange denke: chia schaut aus wie froschlaich. aber mit frischen erdbeeren lassen wir uns beide davon […]

  4. Yvonne

    17 Juli

    Wusste ich doch, du hast da ein Chia Rezept gehabt… und bevor ich da Google bemühe, habe ich ein bisschen auf deinem Blog gestöbert. Ich habe mir nämlich auch diese Kügelchen gekauft, und wollte sie jetzt mal ausprobieren. Danke für das Rezept, ich hoffe ich denke abends mal an das Frühstück!
    Liebe Grüße!

  5. […] Rezept: Chiapudding mit Kokos und Erdbeeren. Ergründung eines Hypes. […]

  6. Diana

    19 Juli

    Die meisten Food-Trends kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Und die meisten mache ich auch nicht mit. Beim Chia-Samen sah es anders aus…ich habe vor einem Jahr ein kleines Säckchen geschenk bekommen…hab den Chia-Pudding gemacht und hat mir nicht geschmeckt. In der Zwischezeit wurde der Hype noch größer…und ich hab mir wieder eine kleine Packung von meiner Schwester gekrallt und ein anderes Rezept ausprobiert…und siehe da…es schmeckt mir weiterhin nicht. Ich schmeckt mir einfach nach nichts und auch die Konsistenz ist nicht meins. Ich werde die verbliebenen Chia-Samen dann halt „roh“ mit Joghurt essen 🙂
    PS: der Chia Samen sieht ja eigentlich sehr lecker aus 🙂
    LG, Diana

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